SPD-Politiker Vahrenholt über die US-Wahlen: „Trump wäre mir lieber als ein seniler Biden“
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Ausschnitte aus dem TV-Duell der zwei US-Präsidentschaftskandidaten gingen um die Welt. Ein Joe Biden, der keinen zusammenhängenden Satz zustande bringt, sitzt einem schlagfertigen Donald Trump gegenüber. Selbst die größten Verfechter der Demokraten mussten sich nach dem Auftritt eingestehen, dass die Gesundheit des amtierenden Präsidenten für eine zweite Amtszeit kaum ausreicht.
SPD-Politiker Fritz Vahrenholt stell im Nachrichten-Talk „Stimmt!“ fest: „Trump kann sich glücklich schätzen, so einen Konkurrenten zu haben“. Er rechne ihm hoch an, in seiner Amtszeit keinen Krieg begonnen zu haben und hält den Ex-Präsidenten für fähig, aktuelle Konflikte zu befrieden. „Wenn dann auch noch der Ukraine-Krieg endlich, endlich zu Ende käme, dann fände ich das auch nicht so schlecht. Dann wäre es mir lieber, wir hätten Trump als einen senilen Biden“, so Vahrenholt.

Fritz Vahrenholt bei „Stimmt!“
NIUS-Politikchef Ralf Schuler sieht in dem TV-Duell die „ikonische Krise des Westens“ widergespiegelt. „Ein Lager, das sein Vertrauen runtergewirtschaftet hat, andererseits eine Alternative, die die Aversionen gegen das alte System auf sich zieht“. Und diese Spaltung habe ihre Gründe. Viel zu lange wurden basale Probleme, wie Massenmigration oder Wirtschaftsabschwung ignoriert.
Die weit verbreitete Sorge, wenn Trump Präsident wird, müsse Deutschland aus eigener Tasche die Nato finanzieren und verteidigungsbereit sein, hält Schuler hingegen für unbegründet. „Dann müssen wir endlich mal anfangen, unsere Hausaufgaben selbst zu machen“.
Die ganze Sendung „Stimmt!“:
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