Tausende Teilnehmer: Konfrontation zwischen Polizei und Demonstranten bei Luxemburg-Liebknecht-Protesten in Berlin
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Rund 2800 Menschen demonstrieren aktuell in Berlin auf der kommunistischen Luxemburg-Liebknecht Demo. Auf X kursieren Videos, die handgreifliche Konfrontationen zwischen Demo-Teilnehmern und Polizei zeigen.
Die alljährliche Demonstration erinnert an die Kommunisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die von Freikorps im Auftrag der SPD ermordet wurden. Ein Bündnis aus Linken „unterschiedlicher Strömungen“ protestiert dabei auch gegen die „Stimmungsmache gegen Migranten, die Hetze gegen Flüchtlinge und Asylbewerber“, heißt es in einer Mitteilung.
Brutale Polizeigewalt: Schlagstöcke und Faustschläge gegen Teilnehmer der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration in Berlin. #b1201 #lldemo #llldemo pic.twitter.com/njhiGpqZmW
— junge Welt (@jungewelt) January 12, 2025
Bereits 2024 kam es zu Gewalt gegen die Exekutive, bei welcher 21 Polizisten verletzt wurden, NIUS berichtete.
Zahlreiche rote Gruppen hatten zuvor dazu aufgerufen, die Demo zu besuchen – von Organisationen rund um die Partei „Die Linke“ bis hin zu kleineren Bewegungen wie den deutschen Trotzkisten. Auch die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und ihre Jugendorganisation SDAJ sind wie gewohnt mit von der Partie. Auf ihrer Webseite schreibt die SDAJ: „Wir leiden unter der Einführung antidemokratischer Gesetze, Verschärfungen des Asylrechts und sozialem Kahlschlag. Dabei gehen diese Entwicklungen Hand in Hand mit der allgemeinen Kriegstreiberei und Militarisierung, während die Reichen immer reicher werden und an Preissteigerungen und Kriegen verdienen.“
Stimmung ist aufgeheizt #b1201 pic.twitter.com/dcKx6ep4dc
— redmediakollektiv (@redmedia21) January 12, 2025
Das anti-israelische Kufiya Netzwerk mobilisierte in diesem Jahr ebenfalls: In einem Statement wirft es dem deutschen Staat eine Beteiligung an einem „Genozid in Gaza“ vor und bezieht sich damit auf Israels Kampf gegen Islamisten. Das Netzwerk läuft im sogenannten „Palästinablock“ der Demo mit.
Eliminatorischer Judenhass hat auf der Demo Tradition: Jedes Jahr rufen Teilnehmer zur Intifada auf, also zum gewaltsamen Kampf gegen Israel.
Sehen Sie hierzu auch Aufnahmen aus dem Jahr 2023:
Auch die linksextreme Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) rief zusammen mit ihrer Jugendorganisation „Rebell“ dazu auf, die Demo zu besuchen. Auf dem parteinahen Nachrichtenportal Rote Fahne heißt es: „Am Sonntag beteiligen wir uns an der LLL-Demonstration mit einem kämpferischen Block.“ Die MLPD fügt dem Namen der Demonstration ein L hinzu, um auch an den Revolutionär Wladimir Lenin zu erinnern.
In den Jahren zuvor nahm auch die linksextreme North-East Antifa an den Demos teil. Auf ihrer Webseite gab sie in vergangenen Jahren an, den „Antifaschistisch-internationalistischen Block“ organisiert zu haben.
Mehr NIUS: Nach Angriff auf Politiker: Das ist die „Antifa” und das sind ihre SPD-Unterstützer
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