Toxische Freundschaft: Warum Luisa Neubauer zu feige ist, sich von Greta zu trennen
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Sie sind ein Herz und eine Klima-Seele: Greta Thunberg und Luisa Neubauer, die Frontfrauen von Fridays for Future. Greta, der Weltstar, von Staatschefs auf der ganzen Welt gefeiert. Luisa, der deutsche Thunberg-Ableger, von Wirtschaftsbossen und Talkmastern hofiert.
Doch seit dem 7. Oktober gibt es atmosphärische Störungen im Öko-Paradies. Greta Thunberg hat sich mit der Verherrlichung des Hamas-Terrors und israelischen Auslöschungs-Phantasien vollkommen diskreditiert. Luisa Neubauer distanziert sich, höflich formuliert, nur sehr zaghaft. Den endgültigen Schnitt wagt sie nicht. Das machte sie heute morgen im ZDF-Morgenmagazin noch einmal klar.
Eine Frage der Ehre
Eigentlich wäre spätestens JETZT der Punkt, an dem Luisa sich vollends von Greta lossagen müsste. „In der Welt, die Greta einst retten wollte, haben Juden keinen Platz mehr“, kommentiert Philipp Peyman Engel, Chefredakteur der Jüdischen Allgemeine, in einem Gastbeitrag für Bild.
Eine Welt ohne Juden – für Luisa kein Grund, ihre deutsche Organisation vom Fridays For Future-Dachverband zu lösen. Vom Antisemitismus im Dachverband zeige sie sich „überrascht“, sagt Neubauer. Sie habe ihn „nicht kommen sehen“, wie sie der Zeit erzählte. Ehrlicher wäre das Geständnis: Weil sie ihn nicht sehen wollte. Weil ihr die radikale Klimapolitik wichtiger ist als ernste Gegnerschaft zum Judenhass.
Es ist eine toxische Freundschaft – ein Ende ist nicht absehbar. Neubauer ist einfach zu feige, sich von Thunberg zu trennen. Der Grund ist ganz einfach: Ohne Thunberg ist Neubauer nichts. Keine Talkshows, kein Kanzleramt, kein roter Teppich.
„Die Welt ist strange“
Vor gerade einmal sechs Monaten hatten Luisa Neubauer und Greta Thunberg noch viel Spaß miteinander, so der Focus.
Luisa erzählte, Greta habe „einen guten Humor.“ Es sei nicht schwer, sie zum Schmunzeln zu bringen. „Wir haben schon viel zusammen gelacht“, sagte die 27-Jährige. Am meisten erheiterte sie, im Internet Kommentare über sich selbst lesen. „Das ist sehr, sehr lustig, was sich Menschen überlegen. Auch dass Leute, gerade auch in US-Amerika, anscheinend denken, dass ich die dunkle Macht hinter ihr bin. Und dann sitzen wir auf der Rückbank von irgendeinem Bus und essen Kekse, lesen uns das durch und denken, die Welt ist strange“.
Der tief verankerte Antisemitismus der Klimabewegung
Nun hat sich Greta Thunberg endgültig als Antisemitin geoutet. „No climate justice on occupied land.“ Dass damit die Auslöschung Israels gemeint ist, machte Thunbergs Terror-Freundin Sara Rachdan klar, die das Massaker vom 7. Oktober als Widerstand rechtfertigte. „Das ist endlich ein palästinensisches Vorgehen gegen die Besatzung. Bitte unterstützt den Widerstand“, hetzte Gretas Klima- und Judenhass-Kameradin.
Was ist hier passiert? War das nur ein Betriebsunfall? Nein: Am Sonntag offenbarte sich ein tief verankerter Antisemitismus der Klimabewegung, der von Anfang an in ihr angelegt und erwartbar war.
Der tiefere Grund: Der Antisemitismus gehört zum Postkolonialismus, der wiederum zum Klima-Aktivismus gehört. Es sind woke Ideologien, die untrennbar zusammengehören.
Doch davon will Luisa Neubauer nichts wissen. Sie glaubt, es könne eine reine nicht-antisemitische Fridays For Future Gruppe geben, während im Dachverband der Judenhass Programm ist. Und weder der Grünen-Minister Robert Habeck noch Grünen-Parteivorsitzende Ricarda Lang oder Umweltministerin Steffi Lemke kritisieren Grünen-Mitglied Luisa Neubauer für ihre inkonsequente Distanzierung. Denn sie wissen, wie wichtig Deutschlands Fridays-For-Future-Anführerin für die grüne Partei ist.
Die Verurteilung des Hamas-Terrors und die Abgrenzung von FFF international sei „mehr als respektabel“, meinte Habeck in seiner Israel-Rede von vor zwei Wochen. Lemke lobte Neubauer, es sei richtig gewesen, wie sich Neubauer vom Dachverband distanziert hätte. Ähnlich äußerte sich Ricarda Lang.
Neubauer beklagt, dass die Greta-Krise „persönliche Beziehungen durchsetzt“, was sie nicht nur „politisch problematisch, sondern auch persönlich schmerzhaft“ findet. Das überrascht nicht.
Die Luisa & Greta Connection: fast geschwisterlich
Die Fotos ihres gemeinsamen Klima-Irrwegs zeigen eine Freundschaft, die stellenweise wie geschwisterliche Verbundenheit wirkt. Luisa tritt gern als größere Schwester auf, wirkt immer, als würde sie eine gewisse Verantwortung für Greta fühlen.

Vor vier Jahren: die 16-jährige Zöpfchen-Greta im schützenden Arm Luisas auf der FFF-Demo in Berlin am 29. März 2019.

Dieselbe Demo: die kleine und die große Klima-Seele gemeinsam auf der Bühne.

19. Juli 2019 in Berlin: Greta wird von Luisa beschützt und der Polizei eskortiert.
Am August 2021 bemalten Greta und Luisa Demoschilder zusammen, weil Luisa Greta in Schweden besuchte.
Das war drei Monate, nachdem der Dachverband von Fridays for Future zum ersten Mal für dicke Antisemitismus-Schlagzeilen gesorgt hatte. Im Mai 2021, so die Jüdische Allgemeine, „sorgte ein mehrteiliger Beitrag der Gruppe auf Twitter und Instagram für eine Kontroverse, in dem palästinensische Terroristen als ‚Märtyrer‘ verklärt und die gegen Israel gerichtete Boykott-Kampagne BDS beworben wird. Israel wiederum wird ‚Siedlerkolonialismus‘ und ‚Imperialismus‘ vorgeworfen.“

Zwei Jahre später in Stockholm: Greta und Luisa malen bunte Klima-Schilder
„Im Einklang mit dem linken Mainstream weltweit“
In dieser Zeit radikalisierte sich Fridays For Future. Denn wüster Antisemitismus ist in der Klimabewegung keineswegs erst seit gestern ein Problem. Im September 2022 sprach auf einer deutschen Klima-Demo in Bremen ein Mitglied der Gruppe „Palästina spricht“, die der antisemitischen BDS-Bewegung nahesteht.
Fridays for Future Bremen rechtfertigte das später wie folgt:
„Fridays for Future ist eine antikoloniale und internationale Bewegung. ... Als Ortsgruppe schließen wir uns klar dem internationalen Konsens der Bewegung an, welcher ganz eindeutig auch Palästina in seine antikoloniale Solidarität mit einbezieht.“
In dieselbe Kerbe schlug auch ein Aktivist namens Hasan Ö, der das volle Antisemitismus-Programm fährt: Er dämonisiert Israel, verharmlost palästinensischer Terror und verbreitet Inhalte der BDS-Bewegung, wie die Jüdische Allgemeine berichtete. In seinen eigenen Worten: „Yallah Intifada“. Seine Rechtfertigung: Er befinde sich mit seiner Israel-Haltung im Einklang „mit dem linken Mainstream weltweit“, womit er Recht hat. „FFF International ist einheitlich Palästina-solidarisch aufgestellt und steht deshalb FFF Deutschland sehr kritisch gegenüber“, sagt Hasan Ö – und auch das ist glaubhaft.
Dem internationalen Konsens von FFF ist der deutsche Ableger nicht israelfeindlich genug, weil diese gegen Eskalationen immer mal wieder Position bezogen. Aber wie glaubhaft ist das, wenn der Dachverband antisemitisch ist, man aber an der Bewegung festhalten will?
Früchte des Zorns
Anfang Januar gibt Neubauer der Jüdischen Allgemeinen ein Interview: „Wir haben uns selbstverständlich auch dem Kampf gegen Antisemitismus verschrieben“, sagt sie dort, doch das bleibt eine halbseidene Aussage. Denn: Auf die Frage des Interviewers, ob eine rein verbale Distanzierung von antisemitischen Inhalten ausreiche, meint Neubauer nur: „Mehr als uns von einer Aussage zu distanzieren, können wir im ersten Moment nicht. Das machen wir praktisch nie. Das war ein großer und deutlicher Schritt.“
Dann versteigt sie sich noch zu folgender Knallhart-Aussage: „An dieser Stelle müssen wir auch einmal feststellen, dass es nicht der Job einer Jugendbewegung sein sollte, diese Art der Bildungsarbeit zusätzlich selbst organisieren zu müssen.“
Das heißt im Klartext: Sie WOLLTE sich nicht mit „Bildungsarbeit“ gegen Antisemitismus belasten, derweil ihre eigene Organisation antisemitische Hetzarbeit leistet.
Und diese Hetzarbeit trägt nun hässliche Früchte, wie die folgenden Fotos von einer Demo kürzlich in Amsterdam am 12. November 2023. Sie zeigen woken Rassismus, der unterstellt, es gäbe eine blutige weiße Vorherrschaft. In diese politischen Wahnvorstellungen fügen sich schließlich die Ideen von Israel als einem weißen Siedlerstaat.

Radikale Pali-Demo im Klima-Mantel. Am 12. November 2023 skandierten etwa 85.000 Menschen in Amsterdam. An vorderster Front: Greta Thunberg.

Dieselbe Demo: irrer Klima-Wahn gegen Juden. Israel wird Genozid und Zerstörung der Erde vorgeworfen.
Die Person, die das Folgende postete, heißt Sahar Shirzad, eine offene Israelhasserin ...

Im woken Hass-Weltbild ist Israel ein „weißer“ genozidaler Staat.
... mit der Greta Thunberg offenbar auch bestens auskommt:

Keine Klima-Pippi-Langstrumpf mehr. Greta Thunberg nun in der Pali-Volksfront gegen den Judenstaat.
Wir sehen: Wahnsinnsvorstellungen innerhalb der Klimabewegung sind nicht nur auf einen bald in Flammen stehenden Planeten beschränkt, sie richten sich auch gegen den jüdischen Staat, dem fanatische Araber seit seiner Existenz einen brutalen Überlebenskampf aufzwingen, bei dem immer wieder Juden durch Selbstmordattentäter, Messermörder und konstanten Raketenterror ausgesetzt waren. Diese historische Wahrheit scheint auch zu FFF Deutschland noch nicht durchgedrungen zu sein.
Ein blindes Huhn namens Volksverpetzer
Selbst dem linken Zensur-Blog „Volksverpetzer“ reicht Luisa Neubauers Distanzierung nicht aus: „Solange man als Schwesterorganisation und unter dem gleichen Namen firmiert, muss sich auch Fridays for Future Germany der Verantwortung für den Antisemitismus der einflussreichen Aktivist:innen stellen. Die ständigen Distanzierungen drohen zum Ritual zu werden, wenn nicht ernsthafte Konsequenzen durchgezogen werden.“
Gut, dass blinde Hühner auch mal ein Korn finden. Der „Volksverpetzer“ weiter: „Auch der Verweis auf basisdemokratische Strukturen ist da keine Ausrede. Wenn Basisdemokratie Antisemitismus an die Spitze bringt, dann ist sie in der Form gescheitert.“
Was solche Worte bedeuten, liegt auf der Hand: Fridays for Future Deutschland ist am Ende. Mitgehangen, mitgefangen: FFF müsste sich von sich selbst distanzieren, wenn es nicht Fridays for Fascism sein will.
Anders gesagt: Der Fridays-For-Future-Fisch stinkt vom Kopf und der heißt Greta. Und Neubauer will lieber den Muff aushalten, als die FFF-Marke aufzugeben: zu feige für klare Kante gegen Judenhass.
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