Der Vorschlag kam von den Kindern: Rostocker Kita verbietet Motto-Party „Indianer“
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Die „Indianer“-Party in der Kita „Fischbank“ in Rostock ist abgesagt worden, obwohl sich die Kinder selbst dieses Motto gewünscht hatten. Weil ein Vater gegen den Begriff „Indianer“ protestiert hatte, wurde das „Indianer“-Fest wieder abgesagt. Stattdessen durften die Kinder am Donnerstag eine Party mit dem Motto „Pferde und Ponys“ feiern – ohne Federschmuck, Marterpfahl und Pfeil und Bogen.
„Wir werden künftig darauf achten, respektvollere und genauere Begriffe zu verwenden und die Kinder entsprechend zu informieren“, heißt es in einem Entschuldigungsschreiben der Kindertagesstätte an die Eltern. Die Eltern sollen ihre Kinder entsprechend auf das neue Motto vorbereiten und ihnen Kostüme mitgeben.
In linken Kreisen wird der Begriff „Indianer“ als rassistisch wahrgenommen und die Verwendung kritisiert. Gegenüber Bild erklärte die Kita: „Uns ist bewusst, dass dieser Begriff nicht die Vielfalt und kulturelle Bedeutung der indigenen Völker Nordamerikas angemessen widerspiegelt.“

Daniel Peters ist Spitzenkandidat und Vorsitzender der CDU in Mecklenburg-Vorpommern.
Daniel Peters, Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef, sieht das Verhalten der Kita kritisch: „Es wäre mir neu, dass sich die indigenen Völker Nordamerikas daran stören, wenn Kinder in Europa den Wunsch haben, Indianer spielen zu wollen. Unsere Kinder machen das aus Bewunderung und nicht aus unterstellter Herabwürdigung. Wenn Menschen ihnen das vorwerfen wollen, dann sind sie nicht nur überkorrekt, sondern tragen zur Spaltung unserer Gesellschaft bei.“
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