Wähler ALLER Parteien lehnen weitere islamische Einwanderung ab – nur die Grünen-Wähler wollen noch mehr davon …
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Die repräsentative Insa-Umfrage für NIUS beweist: Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen ernsthaften Kurswechsel in der Migrationspolitik. Doch wie unterscheiden sich die Anhänger der einzelnen Parteien in ihren Antworten?
Die beiden Extreme bilden vor allem die Wähler der Grünen und der AfD. Während 81 Prozent der AfD-Anhänger meinen, Deutschland sollte grundsätzlich keine Flüchtlinge aus islamischen Ländern mehr aufnehmen, sind es nur 20 Prozent unter den Grünen-Wählern. Hinter der AfD folgen die Anhänger von BSW (64 Prozent), CDU (54 Prozent), Freie Wähler (53 Prozent) und der FDP (45 Prozent). Sogar die Sympathisanten der SPD stehen mehrheitlich hinter dieser Aussage.

Weit verbreitete Sorge, dass Deutsche zur Minderheit im eigenen Land werden
Auch bei anderen Fragen stehen sich insbesondere AfD und Grüne als Extreme gegenüber: 84 Prozent der AfD-Anhänger haben Angst, dass Deutsche zur Minderheit im eigenen Land werden. Bei den Grünen-Sympathisanten widersprechen 79 Prozent dieser Sorge. Doch auch FDP-Anhänger sehen eine Bedrohung und stimmen der Aussage mit 61 Prozent zu. Die Ergebnisse zeigen: Zwischen den Ansichten der FDP-Wählerschaft und dem Parteiapparat der Liberalen besteht ein großer Unterschied.
Gleichzeitig lässt sich anhand der Ergebnisse der fundamentale Riss zwischen Linkspartei und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) feststellen. Ihre Umfrageantworten weichen bei jeder einzelnen Frage stark voneinander ab. Während beispielsweise 76 Prozent der BSW-Anhänger sich in bestimmten Gegenden ihrer Stadt nicht mehr in Deutschland wähnen, teilen nur 37 Prozent der Linkspartei-Anhänger diese Ansicht.

Rassismus gegen Weiße: hohe Zuspruchswerte bei Wählern aller Parteien
Interessant ist auch: An einen Rassismus gegen Weiße glaubt sogar die Mehrheit der Grünen-Anhänger. Auf Platz 1 bei dieser Aussage liegen die Anhänger von BSW, knapp vor denjenigen der AfD. Auch unter den Wählern von CDU (70 Prozent), Freie Wähler (67 Prozent), SPD (66 Prozent) und FDP (66 Prozent) finden sich hohe Zuspruchswerte.

Unter den Wählern von AfD, CDU, FDP und SPD finden sich zum Teil deutliche Mehrheiten für die Aussage: „Ich glaube, dass Europäer nach und nach durch Einwanderer aus Afrika und dem Nahen Osten ersetzt werden.“ Die stärkste Ablehnung dafür findet sich bei den Grünen, gefolgt von den Wählern der Linkspartei und der SPD.
Grüne Wähler gehen von gelungener Integration aus
Grünen-Anhänger sind auch die Einzigen, die mehrheitlich (56 Prozent zu 32 Prozent) davon ausgehen, dass „Migranten sich größtenteils gut in Deutschland integriert haben“. Alle anderen Parteigänger verneinen diese These mehrheitlich (AfD, BSW, Freie Wähler, CDU und FDP) oder stehen ihr unentschieden gegenüber (SPD und Linkspartei).
Bei der Überlastung des Schulsystems sind sich jedoch alle einig. Wähler von AfD (88 Prozent), BSW (87 Prozent), CDU (80 Prozent), FDP (80 Prozent), Freie Wähler (72 Prozent), SPD (70 Prozent), Grüne (54 Prozent) und Linkspartei (48 Prozent) meinen mehrheitlich: „Die derzeitige Migration überlastet das deutsche Schulsystem.“
NIUS hatte die Umfrage beim Meinungsforschungsinstitut Insa beauftragt, um zu erfahren, wie die Bevölkerung in Deutschland über Fragen der Einwanderung, Integration und Demografie tatsächlich denkt. Vom 26. bis zum 29. April nahmen 2.004 Personen ab 18 Jahren an der repräsentativen Befragung teil. Bei den Befragten mit Parteinennung lag die Zahl bei 1.576 Personen. Die Antworten auf die sieben Aussagen zeichnen ein ungefiltertes und zugleich bemerkenswertes Bild über die Ängste, Sorgen und Empfindungen der Deutschen.
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