Weil die Kosten für Migration explodieren, streicht Berlin die Klassenfahrten
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- Die Stadt Berlin unter Bürgermeister Kai Wegner dreht ihren Schulen den Geldhahn zu.
- Im kommenden Jahr dürfen keine Verträge geschlossen werden, dazu zählen auch Kosten für Klassenfahrten.
- Der Schritt kommt, nachdem das Abgeordnetenhaus zusätzlich 1,322 Milliarden Euro für die Unterbringung von Migranten ausgeben muss.
Berlin steht vor drastischen finanziellen Herausforderungen. Nachdem das Abgeordnetenhaus beschlossen hat, zusätzlich 1,322 Milliarden Euro für die Unterbringung von Migranten bereitzustellen, zieht die Stadt nun an anderer Stelle die Konsequenzen. Schulen dürfen ab sofort keine „finanzwirksamen“ Verträge mehr abschließen, die das nächste Haushaltsjahr betreffen – darunter fallen auch Klassenfahrten, berichtet der Tagesspiegel. Dieser Schritt kommt, nachdem bereits ein Planungsstopp für den Aus- und Neubau von Kitas und Schulen (Ausnahme: Unterkünfte für Migranten) verkündet wurde.
Kein Geld für Reisekosten von Lehrern
In einem Schreiben informierte Bildungsstaatssekretärin Christina Henke (CDU) die Schulleitungen darüber, dass bis zum 30. November 2024 keinerlei Ausgaben für das kommende Jahr getätigt werden dürfen. Dies betrifft nicht nur alltägliche Ausgaben wie Reinigungsmittel, sondern eben auch Klassenfahrten, deren Kosten für Lehrkräfte üblicherweise vom Staat übernommen werden.
„Am Montag hab ich noch den Leasingvertrag für einen neuen Kopierer unterschrieben“, berichtet Sven Zimmerschied, Schulleiter der Friedensburg-Oberschule im Stadtteil Charlottenburg, dem Tagesspiegel. Die Regelung betreffe ja nur Verträge für das kommende Jahr. „Längerfristige Verträge schließen wir als Schule zum Beispiel mit Firmen, die uns mit Reinigungsmitteln versorgen und unsere Seifen- und Desinfektionsmittelspender bestücken“, erklärt der Schulleiter.
Die Beschaffung von Seife scheint also noch erlaubt zu sein ...
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