Beerdigt Ulrich Siegmund die Brandmauer? Warum man sogar in der CDU auf diesen AfD-Kandidaten hofft
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Viele kluge Menschen in der CDU haben längst erkannt, dass die sogenannte Brandmauer für sie nichts anderes ist als ein politisches Gefängnis, in dem es immer nur linkes Wasser zu trinken und linkes Brot zu essen gibt.
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Hinter der Gefängnismauer siecht die CDU dahin, ständig bewacht und beobachtet von Lars Klingbeil und seinen Genossen, politische Justizvollzugstruppen und Gefängniswärter, die jeden Ausbruchsplan gnadenlos und mit maximaler Brutalität niederschlagen. Wer über die Mauer will, auf den richten sich die Suchscheinwerfer der linken Medien, die nichts anderes dulden als Brandmauerlinientreue, tadellose Gesinnung und das ständige Beschwören dieses linken Machtapparats. In der CDU lauern die linken Spitzel aus der Merkel-Ära nur darauf, einen der ihren verpfeifen zu können, sobald jemand es wagt, von großen gesellschaftlichen Mehrheiten rechts der Mitte zu träumen, mit denen man tatsächlich umsetzen könnte, was das Volk gewählt hat.
Gebrochene Versprechen und infame Schuldzuweisungen
Der Bundeskanzler wirft über die Mauern hinweg dem Volk Handküsse zu und scheint inzwischen gar nicht mehr zu merken, wie die AfD von Rekord zu Rekord eilt. Viele junge Konservative in der CDU fragen sich, ob Friedrich Merz von ihrer Partei noch genug für sie übrig lassen wird oder ob er sich seinen Lebenstraum auf Kosten eines CDU-Untergangs erfüllt.
26 AfD zu 25 CDU bei INSA für Bild am Sonntag.
26 AfD zu 24,5 CDU bei INSA für Bild.
27 AfD zu 25 CDU bei Forsa.
Selbst beim ZDF liegen AfD und CDU gleichauf.
Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt all seine gebrochenen Versprechen im Bundestag mit dem Märchen, dass es für all seine inhaltlichen Positionen bei der Bundestagswahl schließlich keine Mehrheit gegeben hätte:
Merz sagt, die Vorstellungen, die zur Wahl standen, hätten keine Mehrheit bekommen. Er gibt uns die Schuld dafür, dass nicht geschieht, was er versprochen (und gebrochen) hat. Das ist infam. Alles, was Merz versprochen hat, könnte er noch heute zur Abstimmung bringen und eine Mehrheit dafür bekommen – allerdings mit der AfD. Merz hat die linke Politik freiwillig gewählt. Freiwillig gewählt, jeden Tag NICHT zu tun, was er versprochen hat und tun könnte.
Ausweg aus dem Brandmauer-Gefängnis
Die Klugen, aber manchmal Kleinmütigen in der CDU, die die Ausweglosigkeit ihrer Lage erkennen, aber den entschlossenen Ausbruch aus dem Brandmauer-Gefängnis bisher nicht wagen, hoffen nun auf Hilfe ausgerechnet aus der AfD. Der Name, den man in hochrangigen CDU-Kreisen immer häufiger hört, lautet: Ulrich Siegmund, AfD-Kandidat in Sachsen-Anhalt. Spätestens bei der Landtagswahl nächstes Jahr am 6. September, so heißt es in der CDU, wird die Brandmauer zusammenbrechen – und mit ihr die politische Statik des Landes, die immer zu linker Politik führt, egal, wie verzweifelt die Menschen versuchen, sich da rauszuwählen.

Ulrich Siegmund gilt nicht nur in der AfD als Hoffnungsträger, der der Brandmauer ein Ende bereiten kann.
Viele in der CDU erzählen mir geradezu hoffnungsvoll folgendes Szenario: Der einzige Ausweg aus dem Brandmauer-Gefängnis, mit dem Bundeskanzler Friedrich Merz sein politisches Schicksal verknüpft hat, ist ein Wahlsieg von Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt, je klarer, desto besser. Wenn das erste Bundesland im Osten an die AfD fällt, so heißt es, werden die Forderungen nach einer Kehrtwende in der Union übermächtig.
Ein Wahlsieg von Ulrich Siegmund würde das Glaubensbekenntnis der CDU zur Brandmauer wegfegen und den Weg öffnen für eine politische Revolution der Vernunft, eine Rückkehr zu einer Politik für die Mehrheit – auch im Bund.
Und: Mit einem Wahlsieger und Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund hätte die AfD ein neues politisches Kraftzentrum. Weg vom nationalistischen Geschwiemel eines Björn Höcke, hin zu einem jungen, modernen Germany First. Viele in der CDU verweisen darauf, dass Ulrich Siegmund bei seinem Wikipedia-Eintrag nicht einmal die Kategorien „Kritik“ oder „Kontroversen“ hat, auf der linken Plattform geradezu ein Wunder für einen AfD-Mann. In Ulrich Siegmund könnte die personelle Erneuerung stecken, die auch die AfD für ihre Anschlussfähigkeit und Regierungsverantwortung bitter nötig hat. Siegmund ist ein politischer Star bei der Jugend, hat 574.000 Follower auf Tiktok und 183.000 auf Instagram. Er spricht so, dass die Menschen ihn verstehen. Klar, emotional, aber ohne den manchmal dröhnenden AfD-Sound, der potenzielle Wähler und politische Partner immer wieder verschreckt. Vor allem aber: Ulrich Siegmund hat grundvernünftige Ansichten. Mein Kollege Ralf Schuler konnte ihn diese Woche interviewen:
Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
In seinem Wahlkampf setzt Ulrich Siegmund nicht nur auf seine eigenen Social-Media-Accounts, sondern auf ein Thema, das inzwischen weit über die Grenzen von Sachsen-Anhalt und weit über die Anhängerschaft der AfD Wirkung entfaltet: die Abschaffung, die Zerschlagung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, dieser mit zehn Milliarden Euro zwangsfinanzierten Propaganda-Maschinerie, die das Land tagtäglich mit immer haarsträubenderen Lügenmärchen beschallt.
Maybrit Illner ist die letzte Moderatorin bei ARD und ZDF, die noch die Aktuelle Kamera der DDR moderiert hat. Aber wenn sie auf die Wahrheitsverdrehung und politische Agitation bei ARD und ZDF heute blickt, müsste sie eigentlich zu dem Schluss kommen: Also, so dreist und plump hätten wir uns das damals nicht getraut.
Wer die Fakten ausspricht, wird aus dem Programm beseitigt. Wer der links-grünen Elite mit Worten gefährlich wird, wird als Rassist, Rechtsextremist und abscheuliches Wesen verunglimpft. Wer ARD und ZDF für all diese Entgleisungen kritisiert, der wird im Programm mit dem Teufel verglichen:
Das politische Programm von ARD und ZDF überschreitet inzwischen regelmäßig die Grenze zum Fundamentalismus und Fanatismus. Das Erziehungsfernsehen will herrschen durch Einschüchterung.
Und hier ist, was AfD-Kandidat Ulrich Siegmund dazu sagt:
Auch in der Union haben inzwischen viele verstanden, dass sie mit dem Zwangsgebührensystem in einer politisch-medialen Gefangenschaft leben, aus der es kaum ein Entkommen gibt. Tagtäglich wird Millionen Zuschauern wie im untergehenden Sozialismus eine Realität eingebläut, die längst nicht mehr existiert.
Böhmermanns Kanzleramts-Konzerte
Gerade heute hat NIUS enthüllt, dass das Bundeskanzleramt eine ganze Veranstaltungsreihe mit Jan Böhmermann mit Steuergeldern unterstützt. Jan Böhmermann, der im ZDF ungehindert zum Massenmord an Menschen aufrufen darf, ist nun also der offizielle Clown des Kanzleramts. Bei seiner Veranstaltung namens „Kanzleramts-Konzerte“ treten auch linksextreme Rapper mit Hammer und Sichel und Israel-Hasser im Pali-Trikot auf. Der Israel-Hasser namens Chefket tritt – finanziert vom Kanzleramt – übrigens am 7. Oktober auf, am zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel.
Jeder in der CDU weiß, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen längst nicht mehr der Grundversorgung mit Informationen dient, sondern dem linken Machterhalt. Ausgewogenheit heißt bei ARD und ZDF nur noch, gleichmäßig verteilt und schamlos schwärmerisch über SPD, Grüne und Linkspartei zu berichten.
Die Sozialistenführerin Heidi Reichinnek ist dort zum neuen Superstar geworden. Jeder vernünftige Mensch in der Union weiß, dass dieses System zerschlagen werden muss, aber niemand traut es sich zu sagen.

Linken-Vorsitzende Heidi Reichinnek ist gern gesehener Gast in Talkshows der öffentlich-rechtlichen Anstalten.
Deswegen ist man inzwischen bereit, diese Mission Ulrich Siegmund zu überlassen. Der Preis, Sachsen-Anhalt zu verlieren, wäre verkraftbar, denn, so lautet zunehmend das Kalkül, nur ein Ende von Brandmauer und linker politisch-medialer Herrschaft kann die CDU noch vor dem Untergang bewahren.
Friedrich Merz hat jede Restglaubwürdigkeit der Partei vernichtet
Nun, so höre ich, hofft man auf die politischen Gravitationskräfte, die es der CDU ermöglichen würden, sich aus den Fesseln der Linken zu befreien und mit den Stimmen der AfD endlich umzusetzen, was man im Wahlkampf versprochen hat. Denn alles andere werden weder Land noch Partei überleben.
Für das Überleben der Industrienation Deutschland geht es neben dem Brüsseler EU-Bürokratismus vor allem um drei überragend wichtige Themen: radikale Reformen für den unbezahlbar gewordenen Sozialstaat, billige Energie und ein Ende der zerstörerischen Energiewende mitsamt ihrer Voodoo-Klimaziele, an die niemand auf der Welt mehr glaubt. Und, natürlich: Ende der illegalen Massenmigration und massive Abschiebungen. All das ist mit der SPD absolut ausgeschlossen und unerreichbar, Mehrheiten dafür wird es nur mit der AfD geben, jeder kluge Kopf in der Union weiß das, Merz will es machtberauscht nicht mehr wahrhaben. Er gibt vor, zum Wohle des Landes zu handeln, aber längst hat er die Fliehkräfte der Partei gegen sich entfesselt.
In der Union kursiert derzeit ein Video aus der ZDF-Sendung „frontal“. Reporter haben Mitarbeiter der Bürgergeld-Behörde namens Bundesagentur für Arbeit begleitet, die fast immer nur auszahlt und so gut wie nie Arbeit vermittelt. Die braven Arbeitsamt-Mitarbeiter sind auf der Suche nach einer tunesischen Familie, die sie seit ZEHN JAHREN nicht mehr gesehen haben. Um genau zu sein, haben sie sie noch nie gesehen:
Vor zehn Jahren nach Deutschland eingereist, inzwischen mehrere Kinder hier bekommen, noch nie zu irgendeinem Behördentermin erschienen – und trotzdem bezahlen wir alle mit unseren Steuern für diese Familie. Davon gibt es unzählige Fälle in unserem Land und wir können nicht mehr dagegen anarbeiten, schon gar nicht mit Rezession und ohne Wachstum. Jeder weiß es – und mit linker Politik lassen sich diese Probleme nicht mehr lösen. Hinter der Brandmauer gehen wir alle unter – das ist die bittere Wahrheit, die auszusprechen Friedrich Merz nicht mehr die politische Kraft hat.
Abschiebeziele wären wichtiger als Klimaziele. Geschlossene Grenzen wären wichtiger als geschlossene Kraftwerke.
Billige Energie ist wichtiger als billige Arbeitskräfte, die am Ende doch nur zu einer vollkommen unproduktiven Armee von Wolt-Lieferfahrern auf unseren Straßen werden. Jeder, wirklich jeder vernünftige Mensch im Land weiß das. Hier ist der AfD-Kandidat Ulrich Siegmund, der ausspricht, was in der CDU alle wollen und im Wahlkampf exakt so versprochen haben:
Vor wenigen Tagen sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder einen hoch brisanten Satz, über den kaum berichtet wurde. Nicht so sehr die Inhalte würden Union und AfD trennen, sondern die Personen.
Was dieser Satz bedeutet, ist vollkommen klar: Mit neuen Personen ist vieles möglich. Auch der letzte konservative Vordenker der CDU, der Historiker Andreas Rödder, formuliert eine Alternative zur sogenannten Brandmauer, nämlich eine vernünftige, rein inhaltlich geprägte Politik der roten Linien. Was jenseits der roten Linien liegt, geht nicht. Was diesseits der roten Linien liegt, kann man auch mit der AfD abstimmen. Ulrich Siegmund könnte eine Person sein, mit der das möglich ist. Und Markus Söder ist der Einzige, der die politische Kraft hätte, die Union erst in eine Minderheitsregierung und dann in Neuwahlen zu führen.

Für Markus Söder sind es weniger inhaltliche Differenzen, die eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen, sondern personelle.
Auch in Baden-Württemberg, so höre ich, beobachtet man den Aufstieg von Ulrich Siegmund mit klammheimlicher politischer Zuversicht. Auch dort wird nächstes Jahr gewählt, schon im März. Nach dem jetzigen Stand der Umfragen müsste sich die CDU bei einem Wahlsieg zwischen Schwarz-Grün und Schwarz-Blau entscheiden.
CDU-Kandidat Manuel Hagel ist einer der letzten jungen, konservativen Hoffnungsträger der CDU. Hagel und sein Team wissen ganz genau, dass sie dem Autoland Baden-Württemberg im nächsten Winter kaum erzählen können, warum sie all ihre politischen Ideen den grünen Auto-, Verbrenner- und Atomkrafthassern unterwerfen wollen, obwohl sie nahezu all ihre Programmpunkte mit der AfD umsetzen könnten. Manuel Hagel will nicht als der willfährige, machtgeile Ministerpräsident in die Geschichte eingehen, der Stuttgart in Detroit und die stolzen Autowerke seines Landes in vermooste Industrieruinen verwandelt hat. Sie alle hoffen auf einen Ausbruch aus dem Brandmauer-Gefängnis.

Manuel Hagel will Winfried Kretschmann im März als Ministerpräsident in Baden-Württemberg ablösen.
Wer dieser Tage auf die politisch gefesselte und strategisch ausgemergelte Union blickt, kann nur zu einem Ergebnis kommen: Aus eigener Kraft wird diese Partei sich kaum noch aus den Fängen der linken Ideologie befreien können. Nur die Macht des Faktischen kann hier noch helfen. Erst wenn der Wähler die CDU vor die Entscheidung stellt, entweder sich voll und ganz der Linkspartei und dem gescheiterten SED-Sozialismus zu ergeben oder eigene Positionen mit vorhandenen Mehrheiten durchzusetzen, besteht Hoffnung.
Es war ausgerechnet Friedrich Merz, der genau diese Politik schon einmal formuliert hat, bevor er vor der linken NGO-Macht auf der Straße kapitulierte und sich ins Brandmauer-Gefängnis begab. Der Satz von Friedrich Merz lautete: „Ich gucke nicht rechts und nicht links. Ich gucke nur geradeaus.“ Viele in der Union hoffen inzwischen, dass der AfD-Kandidat Ulrich Siegmund die CDU zurück auf diesen Kurs zwingt.
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