Deutsche Ernährungsgesellschaft empfiehlt: Nur noch ein Ei pro Woche – zum Gackern!
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Geht’s noch: Jetzt sollen wir nur noch ein Ei pro Woche essen.
Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), die zu drei Vierteln mit Steuergeldern gefördert wird. In ihrem Bericht vom 5. März 2024 hat sie neue Empfehlungen ausgesprochen. Tierische Lebensmittel wurden im Vergleich zu 2017 fast durchweg nach unten korrigiert: statt drei Milchportionen am Tag nur noch zwei. Beim Fleisch eine glatte Halbierung von früher 600 Gramm wöchentlich auf jetzt 300 Gramm, das entspricht vier Wiener Würstchen. Gesund sei 1 Joghurt und 1 Scheibe Käse und 1 Ei pro Woche.
Wer soll denn davon satt werden?
Bei den neuen Empfehlungen der DGE geht es nicht nur um unsere eigene Gesundheit, sondern – wie soll es anders sein – auch um gesundes Klima. Je mehr Rinder, Schweine und Hühner, desto mehr Treibhausgase und Platzbedarf.

Eier – vor allem solche von freilaufenden Hühnern – sind reich an den Vitaminen A, D und B2.
Die Zeit: Den Deutschen zu raten, was sie essen sollten, ist Aufgabe der DGE seit ihrer Gründung 1953. Als gemeinnütziger Verein agiert sie aus eigenen Angaben unabhängig. Laut Satzung soll sie die „Gesundheit der Bevölkerung“ fördern und ernährungswissenschaftliche Forschung verfügbar machen.
Ihre Empfehlungen sind deutlich anders als in den Aufbaujahren der Mangelzeit Anfang der 50er Jahre.

Rote Linsen: Mit ihnen soll laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung Bolognese-Soße hergestellt werden.
Bolognese-Soße soll heute nicht nur aus Rinder-Hack hergestellt werden, so die Empfehlung, sondern durch rote Linsen oder Grünkern (unreifes Korn des Dinkels) ergänzt werden. Weil wir nicht mehr so viel Milch trinken sollen (Tierwohl), könne man das notwendige Kalzium auch mit grünem Blattgemüse decken, so die Empfehlung der DGE. Statt Käse wird Hummus auf Vollkornbrot empfohlen oder Bohnen-Vollkornsalat.
Auch wenn die DGE betont, dass sie keine Verbote ausspricht, sondern lediglich Vorschläge macht: Ihre Empfehlungen werden aber gewöhnlich von vielen öffentlichen Einrichtungen umgesetzt. Kindergärten, Schulen und Altersheime folgen der DGE.
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Kindergärten, Schulen und Altersheime richten sich oft nach Empfehlungen der DGE.
Eier sind gesund. Fleisch ist ein Stück Lebenskraft. So haben wir es jahrzehntelang gehört. Solche Sätze galten als wissenschaftliche Erkenntnis. Nun also die neuen Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Mein gesunder Menschenverstand fragt sich: Sollen wir alle Asketen werden? Das ist ja zum Gackern ...
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