Die Klima-Jugend lernt den Hass auf die Wirtschaft schon in der Schule
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Eine nüchterne Untersuchung mit fatalen Ergebnissen: Die Friedrich-Naumann-Stiftung sowie die Verbände Familienunternehmen und Junge Unternehmer haben 40 Schulbücher prüfen lassen. Die Fächer, um die es ging, waren Wirtschaft, Politik, Sozialwissenschaften, Geschichte und Geografie.
Das Bild von Unternehmen gerät zur Karikatur
Das Ergebnis fasst Historiker und Bestseller-Autor Rainer Zitelmann im Focus so zusammen: „Unternehmerisches Denken und Unternehmerpersönlichkeiten kommen nur am Rande vor. Dies gilt jedoch nicht für den Staat. Er tritt in den Büchern als universeller und häufig als paternalistischer Problemlöser auf. In Schulbüchern der Fachgruppe Wirtschaft und Politik finden wir ein sehr begrenztes, teilweise Karikatur ähnliches Zerrbild von Unternehmern.“

Rainer Zitelmann
Moderne Aspekte der ökonomischen Globalisierung werden, so Zitelmann, monokausal und einseitig negativ dargestellt, wenn Themen wie Lohndumping und Klimawandel im Vordergrund stehen. Schüler sollen zum Beispiel Vorschläge machen, was die Unternehmen in Bangladesch tun könnten, um Näherinnen zu bezahlen. Rainer Zitelmann hat bei seinen Vorträgen in 30 Ländern die Erfahrung gemacht, dass Schüler viel von den vermeintlichen Übeln des Kapitalismus gehört haben, obwohl es dieser Wirtschaftsordnung zu verdanken ist, dass die Zahl der Menschen, die weltweit in extremer Armut leben, von etwa 90 Prozent (1820) auf heute unter 9 Prozent gesunken ist.
Ist mehr Unterricht über Wirtschaft an den Schulen notwendig? Rainer Zitelmann: „Ich fürchte, mehr Unterricht wäre oft gleichbedeutend mit mehr antikapitalistischer Indoktrination.“
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Die Klima-Jugend hat den Hass auf die Wirtschaft in der Schule gelernt.
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