Ich habe nur eine Frage: Habt ihr sie noch alle?
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Der Schwachsinn geht um in Deutschland. Nein, es ist nicht die Hitze. Und auch nicht der Klimawandel. Wenn Sie sich das Plakat der Stadt Büren angucken, mit dem die Polizei und andere Behörden vor Übergriffen in Schwimmbädern warnt, kann man nur eine Frage stellen: Habt ihr sie noch alle?
Eine rothaarige Frau greift einem Schwarzen mit Holzbein unter Wasser an den Hintern – das soll Realität in unseren Schwimmbädern sein. Es könnte Realsatire sein, wenn es nicht so traurig wäre. Die Realität: Mehrmals wöchentlich machen deutsche Freibäder Schlagzeilen, weil migrantische Mobs mit Sexualdelikten oder Massenschlägereien auffallen. Zuletzt der Missbrauchsskandal im Freibad von Gelnhausen (Hessen). Dort hatten vier syrische Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren mehrere minderjährige Mädchen zwischen elf und 16 Jahren am ganzen Körper begrapscht.
Der Bürgermister Christian Litzinger nannte „hohe Temperaturen“ als Ursache für die sexuelle Belästigung von Kindern durch eine syrische Bande. Mit dieser skandalösen Erklärung lenkte von der Tatsache ab, dass vor allem testosterongesteuerte Jugendliche und junge Männer aus arabisch-muslimischen Ländern Deutschlands Schwimmbäder unsicher machen.
Kleine Mädchen als Opfer
In diesem Zusammenhang muss man sich das Plakat der Stadt Büren noch einmal angucken. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Also werden keine Migranten gezeigt und keine kleinen Mädchen als Opfer. Man greift tief in die Kiste, um zu verschleiern, was wirklich ist. Und tappt dabei in eine historische Falle.
Aus der Geschichte ist eindeutig belegt, dass Frauen mit roten Haaren überproportional oft als Hexen angeklagt und verbrannt wurden. Es genügte, rote Haare zu haben. Das ging so bis ins 19. Jahrhundert. „Rothaarige Hexe“ ist ein Begriff, der sich bis in unsere Zeit erhalten hat. Es ist gefährlicher Unsinn, ein Begriff aus dem Bereich des Aberglaubens, der für Tausende unschuldiger Frauen in der Zeit der Hexenverbrennung tödlich endete.

Das Problembad in Gelnhausen.
Und nun taucht die rothaarige Frau wieder auf - im Jahr 2025. Sie belästigt einen unschuldigen schwarzen jungen Mann, dem ein Bein fehlt. Wie es halt so ist in deutschen Schwimmbädern. Womöglich ist der junge Mann Opfer einer Landmine geworden, von Weißen ausgelegt. Die Frau kann nicht bestraft werden, weil sie Produkt einer dümmlichen Fantasie ist. Sie ist so wahr wie der Aberglauben, dass schwarze Katzen Unglück bringen. Und so eklig wie die Behauptung, alle Juden haben lange Nasen.
Ich will das alles nicht vergleichen. Ich will nur ein paar Vorurteile aufzählen, mit denen uns offizielle Stellen mit einer irrwitzigen Plakataktion belästigen. Wen sollen solche Plakate beeindrucken? Was für eine Realität abbilden? Sie sind nur abstoßend. Man kann nicht einmal lachen darüber. Und es bleibt die Frage: Habt ihr sie noch alle?
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