Gewalt-Wochenende in Deutschland: Das ist nicht mehr normal!
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Beim Blick durch die Blaulicht-Meldungen vom Wochenende ist mir wieder aufgefallen, wie egal es uns geworden ist, wenn um uns herum die Gewalt explodiert.
Samstag, Oberferrieden: Eine 18-Jährige steigt um 1.30 Uhr aus der S-Bahn, wird auf arabisch von einem ihr unbekannten jungen Mann angesprochen. Sie will nach Hause, er schubst sie in einen Acker und will die Teenagerin vergewaltigen – die junge Frau kann fliehen, die Polizei nimmt den Marokkaner um 2.50 Uhr fest.
Samstag, Bielefeld: Profiboxer Besar Nimani verlässt am Abend ein Café und wird mit sechs Schüssen durchlöchert. Er stirbt, weil ein Clan-Krieg eskaliert, die zwei Täter fliehen auf einem Motorroller.

In diesem Café genoss Besar Nimani kurz vor seinem Tod das Wochenende.
Sonntag, Hilden: Eine 19-Jährige wird in einem Waldstück vergewaltigt. Die junge Frau wurde zuvor mit einem Messer bedroht, der Täter soll laut Polizei „gebrochenes Deutsch“ gesprochen und „dunke Haut (nicht schwarz)“ gehabt haben. Eine Helikopter-Suche nach dem Täter bleibt erfolglos.
Sonntag, Ulm: Ein 54-jähriger Iraner tötet einen 58-Jährigen mit einem Messer, zwei Frauen werden schwer verletzt. Die alarmierten Polizisten attackiert der Mann solange, bis die Beamten auf ihn schießen.
Lesen Sie auch: ++ Messer-Morde ++ Vergewaltigung ++ Hinrichtung ++ Alles an einem Wochenende ++
Das waren jetzt Oberferrieden, Bielefeld, Hilden und Ulm. Das sind Provinzstädte, Reihenhäuser und heile Welt. Sie ahnen, was dann in den Millionenstädten los war. In Hamburg wurde am Samstag ein 33-jährigen Moldawier erstochen, in Köln am Sonntag ein 15-Jähriger nach einem Gewaltverbrechen tot im Hafen tot aufgefunden und am Berliner Checkpoint Charlie am Sonntag ein 44-Jähriger mit mehreren Schüssen hingerichtet.

Am Berliner Checkpoint Charlie wurde am Sonntag ein 44-Jähriger mit mehreren Schüssen hingerichtet.
Normal ist das nicht mehr. Wirklich nicht. Und das war auch nicht immer so.
Als ich 17 war und es beim Waldfest im Nachbarort eine Schlägerei gab, war das wochenlang Thema in allen umliegenden Dörfern. Es gab Berichterstattung in den Lokalblättern, polizeiliche Ermittlungen und irgendwann wusste jeder im Umkreis von 20 Kilometern, wer wem was auf die Mappe gegeben hat und dafür jetzt eine Strafe zu befürchten hat.
Und das ist nicht 50 Jahre her, sondern 17 Jahre. Ich bin 34 Jahre jung und erzähle davon, dass früher alles besser war. Hätte ich mit 17 auch nicht gedacht.
Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen: Gehen Sie mal auf www.presseportal.de/Blaulicht – dort laufen die Pressemitteilungen aller Polizeistationen im Land ein. Und dann suchen Sie Worte, von denen die Regierung sagt, dass sie eigentlich kein Problem sind. Messer. Vergewaltigung. Tötungsdelikt. Sie glauben gar nicht, was in diesem Land los ist.
Was mich stört: Haben Sie von diesen Delikten, die ich oben aufgelistet habe, irgendwas gehört oder gelesen? Nehmen Sie eine überregionale Debatte darüber wahr, dass die Gewalt um uns herum spürbarer und brutaler wird? Ich erinnere mich nicht daran, dass es 2006 an jedem Wochenende in diesem Land Messer-Tote gab. Oder Clan-Schießereien. Ich finde dazu in den Archiven auch keine entsprechende Berichterstattung.
Also noch einmal: Das ist nicht mehr normal. Und ich habe nicht das Gefühl, dass es in Deutschland die Bereitschaft dafür gibt, eine Debatte in der notwendigen Härte zu führen, was den Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität betrifft.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2022 zeigt klar, dass Menschen ohne deutschen Pass für fast jeden zweiten Mord und mehr als jede dritte Vergewaltigung verantwortlich sind. Dabei liegt der Ausländeranteil in Deutschland bei nur 14,5 Prozent. Diese Gruppe ist bei schweren Verbrechen also deutlich überrepräsentiert.

Zuständig für die innere Sicherheit in Deutschland: Innenministerin Nancy Faeser.
In wenigen Wochen kommt die neue Kriminalstatistik für das Jahr 2023 raus. These: Im Bundesinnenministerium von Nancy Faeser arbeiten gerade viele hoch bezahlte Menschen an einer Präsentation und einer Pressemitteilung, die uns das Gefühl geben sollen: Es gibt hier nichts zu sehen. Bitte weitergehen. Das ist alles normal.
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