Glück und Tragödie – in Israel liegen sie nur Sekunden auseinander
Ein Beitrag von
Was sich in diesen Tagen, Stunden, ja Sekunden in Israel abspielt, ist nur schwer zu fassen, wenn man dieses faszinierende, friedliche Land mit seinen faszinierenden Menschen kennt. Der Nachthimmel von Tel Aviv ist beleuchtet, als würden Silvesterraketen den Himmel erhellen. Was wir sehen, hat nichts mit Belustigung und Feuerwerkskörpern zu tun. Wir sehen Mullah-Raketen, abgeschossen von einem Terrorregime. Jede einzelne Rakete kann tödlich sein, gäbe es das einzigartige Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ nicht. Das beste Verteidigungssystem der Welt erfasst feindliche Geschosse schon in der Luft und vernichtet sie. Das nächtliche Panorama über Tel Aviv ist wie ein Menetekel am Himmel. Wenn Israel die Raketen nicht ausschaltet, würden die Mullahs Israel ausschalten.

Das Baby lebt – ein großes Wunder
Leider – nicht alle Geschosse können abgefangen werden. Wenn eines durchkommt, bringt es todbringende Last. In Ramat Gan bei Tel Aviv kam eine Mullah-Rakete durch – mit verheerenden, wenngleich nicht tödlichen Folgen. Wir sehen eine Polizistin von der „Mishteret Israel“, der israelischen Polizei, die ein gerettetes Baby an sich schmiegt. Wir wissen nicht, wie das Baby heißt. Wir wissen nicht einmal, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Es ist so, wie man in Israel zum Chanukka-Fest sagt: „Nes gadol haya sham“ – „ein großes Wunder geschah dort“.

In Badesachen dem Tod entkommen
Wer je in Tel Aviv Urlaub gemacht hat, kennt diese Stelle. Im Vordergrund der feine Sandstrand, auf dem sich normalerweise Touristen aus aller Welt tummeln. Im Hintergrund die Silhouette der alten Hafenstadt Yafo (Jaffa) – berühmt für ihre Speisen wie Hummus, Falafel, Shakshuka und Fischgerichte. Tel Aviv ist die Stadt, die nie schläft. Das gilt für Friedenszeiten. Die Freiheit des israelischen Lebens, die ungestörte Atmosphäre – das gibt es leider in diesen Tagen nicht. Wir sehen Männer und Frauen, ihre Badesachen hastig zusammengeklaubt, auf dem Weg in einen Schutzraum. Gerade wurde Luftalarm auf ihrem Handy angezeigt. Sie haben zehn Minuten. Zehn Minuten, die über Leben und Tod entscheiden können.

Glück und Tragödie – in diesen Tagen liegen sie in Israel nur Sekunden auseinander.
Mehr NIUS:
Die Badewanne stirbt aus, dabei brauchen wir sie dringender denn je
Der Staat will nicht, dass Sie diese Werbung sehen!
Merz in Mecklenburg-Vorpommern: Der Beifall war enden wollend
Der Deutsche Gewerkschaftsbund sägt an dem Ast, auf dem alle Arbeitnehmer sitzen
Ein schwarz-grünes Northvolt-Debakel: Wie aus 300 Millionen Euro nur noch 31 wurden
Die Umbenennung des Hindenburgdamms steht für Deutschlands ewigen Kampf gegen die eigene Geschichte
Die Akte „Lügenfritz“ – Politiker verbreiten Desinformation, aber die Bürger werden verurteilt
Thomas und Lisa Müller: Blick hinter die Fassade des Glücks
Mehr NIUS:
Der Deutsche Gewerkschaftsbund sägt an dem Ast, auf dem alle Arbeitnehmer sitzen
Ein schwarz-grünes Northvolt-Debakel: Wie aus 300 Millionen Euro nur noch 31 wurden
Die Umbenennung des Hindenburgdamms steht für Deutschlands ewigen Kampf gegen die eigene Geschichte
Die Akte „Lügenfritz“ – Politiker verbreiten Desinformation, aber die Bürger werden verurteilt
Thomas und Lisa Müller: Blick hinter die Fassade des Glücks
Frei ist nur das Ich!
Warum Julia Klöckner die schickste Frau im Bundestag ist
Merz sagt, in 30 Jahren wird alles besser – ich freu mich schon drauf
Louis Hagen
Artikel teilen
Kommentare