In einem halben Jahr habe ich vier Schießereien in Berlin erlebt. Das war früher nicht so.
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Die Älteren werden sich noch erinnern: Früher, also vor ungefähr zehn Jahren, waren Schießereien in deutschen Innenstädten noch bundesweit Titelseite und Schlagzeile in allen großen Zeitungen, Aufmacher in Nachrichtensendungen, Spitzenmeldung auf den News-Seiten.
Das ist heute, rund ein Jahrzehnt nach Beginn der Flüchtlingskrise, anders. Schießereien sind deutscher Alltag geworden. Und Schießereien passen nicht in den links-grünen Zeitgeist, weil die Täterbeschreibung fast immer gleich klingt. Wie ich immer sage: Ich war nicht dabei, aber ich kann den Täter beschreiben …
Deswegen werden solche lebensgefährlichen Bluttaten inzwischen auf den hinteren Zeitungsseiten versenkt. Online werden sie klein vermeldet, in die Tagesschau schaffen sie es nie.
Das Land hat sich verändert, wir alle spüren und erleben es, wir sehen mit unseren eigenen Augen Kriminalität, wie es sie nie zuvor gab, aber Politik und Medien scheinen sich nicht ansatzweise dafür zu interessieren.
Hier ist, was ich persönlich und mit eigenen Augen in Berlin gesehen habe, und ich kann sagen: Das! War! Früher! Nicht! So!
Blutspuren vor dem Büro
Erstens: Allein in diesem Jahr habe ich mit eigenen Augen und rein zufällig VIER Auseinandersetzungen mit Schusswaffen erlebt.
Vor wenigen Wochen ging ich morgens entlang einer vierzig Meter langen Blutspur ins Büro. In der Nacht zuvor hatte es in unserer Straße eine Schießerei mit einem Schwerverletzten gegeben.

Blutspur in Berlin-Kreuzberg
Wenige Tage später fuhr ich morgens auf dem Weg ins Büro an einem Tatort vorbei: Nur Stunden zuvor war fast direkt vor dem Finanzministerium in Berlin ein 42-jähriger Türke erschossen worden – wie bei einer gezielten Hinrichtung, drei weitere Personen wurden verletzt.

Die BILD schreibt über die Gewalttat vor dem Finanzministerium.
Wiederum ein paar Wochen später wollte ich morgens zu meinem Auto gehen, aber die ganze Straße war abgesperrt. Nur kurz zuvor hatte es eine blutige Auseinandersetzung gegeben, bei der auch eine Schusswaffe im Spiel war. Auf der Straße lagen blutige Mullbinden.

Mullbinden voller Blut säumen die Straße.
Schüsse zwischen spielenden Kindern: Die neue Sommeridylle
Gestern spazierte ich abends durch meinen Bezirk in Berlin, als ich Blaulicht sah. Viel Blaulicht. Es war früh, Kinder spielten zwischen den Tischen von Straßenrestaurants. In dieser sommerlichen Idylle waren ein Iraner und ein Deutsch-Araber aneinander geraten. Der Iraner zog in der Schlägerei mitten in einem beliebten Restaurant eine Pistole und schoss sich versehentlich selbst ins Bein.
Ich sah den Deutsch-Araber in Handschellen und den Iraner blutend auf der Straße liegen. Als er in den Rettungswagen gehoben wurde, sicherten Polizisten mit Maschinenpistolen die Straße, weil sie fürchteten, Clan-Mitglieder könnten herbeieilen und eine Straßenschlacht mit Schusswaffen beginnen.

Festnahem unweit des Tatorts.

Die Polizei sichert den Tatort.

Absperrband an lauen Sommerabenden, unweit belebter Restaurants.

Polizisten besprechen sich. Im ganzen Bereich des Tatorts sitzen Menschen, die eigentlich nur etwas essen wollten.
Polizeimeldungen zeichnen ein Bild des Grauens
In den 24 Stunden zuvor hatte es bereits zwei weitere Schießereien im selben Berliner Stadtteil gegeben. Nein, nicht in ganz Berlin, nur im beschaulichen Charlottenburg. Ich zitiere hier einfach die Polizeimeldung:
„In der vergangenen Nacht wurden zwei Männer durch Schüsse verletzt. Ein 27-Jähriger erschien kurz vor Mitternacht zur Behandlung einer Schussverletzung am Bein in der Rettungsstelle eines Krankenhauses in Westend. Alarmierte Polizeikräfte stellten mehrere Einschusslöcher an dem Pkw fest, mit dem der Verletzte zum Krankenhaus gelangt war. Wenig später machte ein 34-Jähriger Polizeikräfte am Saatwinkler Damm auf sich aufmerksam. Auch er wies eine Beinverletzung auf und wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Ob und inwieweit die Fälle zusammenhängen und was die Hintergründe der Taten sind, ist Gegenstand der Ermittlungen eines Fachkommissariats des Landeskriminalamtes.“
Und hier die zweite Meldung: Mit mehreren Schüssen stoppten Berliner Polizei-Beamte eine Frau, die ebenfalls in Berlin-Charlottenburg mit einem riesigen Messer auf Passanten losgehen wollte.
Drei Schießereien in einem Berliner Stadtteil in 24 Stunden, in allen drei Fällen haben Täter und Opfer Migrationshintergrund oder sind Ausländer. Früher wäre das mal eine große Nachrichtenlage gewesen. Früher hätte das mal zu einer politischen Debatte geführt. Früher hätten die Medien Antworten von der Politik verlangt. Früher wären Innenpolitiker unter Druck geraten.
Und heute?
Politisches Schweigen als Ausdruck von Ratlosigkeit
Gar nichts mehr. Politisches Schweigen. Die meisten Menschen haben nicht einmal mehr die Kraft, sich darüber aufzuregen, dass in den Sommerferien zwischen malerischen Restauranttischen plötzlich Feuergefechte ausländischer Gruppen ausgetragen werden. Mit Kindern in der Schusslinie. Die Menschen haben sich einfach abgefunden.
Sie haben den Glauben an politische Lösungen, an die Tugenden Dringlichkeit und Verantwortung vollends verloren. In Berlin wird jetzt geschossen und niemand wird sich darum kümmern. Also weiterleben und von Zeit zu Zeit in Deckung gehen und hoffen, dass kein Querschläger das eigene Kind trifft. Das ist das Gefühl, das sich in der deutschen Hauptstadt eingestellt hat. Die Bundesinnenministerin verbarrikadiert sich in ihrem Haus hinter gewaltigen Stahltoren und Pollern und präsidiert gleichgültig darüber, wie Bandenkriege, Drive-By-Shootings, Sprengstoffanschläge sich im ganzen Land ausbreiten, zum deutschen Alltag werden.
Der größte Versager von allen ist der Berliner Bürgermeister Kai Wegner von der CDU, der einen Law-And-Order-Wahlkampf führte und seit der Wahl nur noch linke Identitätspolitik macht statt harte Sicherheitspolitik für die Bürger.
Die Berliner Polizeiführung ist unter seiner Regentschaft zur queer-ideologischen Polit-Behörde geworden, die erbarmungslos politische Äußerungen verfolgt statt Straftäter. Politiker wie Kai Wegner sind der Grund dafür, dass Menschen, erstens, Angst haben, bei Dunkelheit auf die Straße zu gehen. Und, zweitens, Angst davor, die CDU zu wählen, weil ihnen Sicherheit versprochen wird und sie am Ende die linke Politik der explodierenden Kriminalität bekommen.

Machte Wahlkampf mit innerer Sicherheit, aber zeichnet sich im Amt vor allem für Queer-Ideologie verantwortlich.
„Unser Land wird bunter werden und ich freu mich drauf“. Das sind die inzwischen legendär gescheiterten Worte der grünen Ideologin Katrin Göring-Eckardt. Über das „bunte“ Deutschland kann man sich inzwischen nur noch freuen, wenn man bewaffneten Geleitschutz hat.
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