Jetzt enthüllt: So böse war die Montessori-Gründerin
Ein Beitrag von
Die Wahrheit hat 100 Jahre gebraucht, um ans Licht zu kommen. Sie steht in einem Buch, das es bisher nur auf Italienisch gab und erst vor kurzem ins Deutsche übersetzt worden ist. Es heißt „Antropologia Pedagogica“ (Pädagogische Anthropologie), ist 600 Seiten stark und stammt von der Reformpädagogin Maria Montessori, der Gründerin der Montessori-Schulen. Es entzaubert die Frau, die als Inbegriff von menschlicher und gütiger Erziehung in die Geschichte eingegangen ist.
Die Wahrheit: Nicht Inklusion, sondern Exklusion war ihre pädagogische Leitlinie. Sie vertrat rassistische Denkweisen und stand dem Faschismus nahe. Sie war mit Mussolini befreundet.
Maria Montessori wird bis heute zu einer Ikone stilisiert
Enthüllt hat das alles Sabine Seichter, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Uni Salzburg. In einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) sagt sie: „Maria Montessori wird besonders im deutschsprachigen Raum bis heute stark romantisierend als kinderliebe, christgläubige und praktisch tätige Reformpädagogin verehrt, bedingungslos angebetet und zu einer Ikone, ja einer Heiligenfigur stilisiert.“ Dabei war sie, so die Wissenschaftlerin Seichter, alles andere als das. „Selbst nach den unfassbaren Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs hielt Montessori unbeirrt an ihrem Glauben an eine ‚Kultivierung der Menschheit‘ kraft Eugenik und Rassenideologie fest.“ Montessori sprach von „anormalen“ Kindern, die nie wie gesunde Kinder werden würden.

Dr. Maria Montessori ungefähr 1935
Allein in Deutschland gibt es rund 400 pädagogische Einrichtungen und Schulen von Montessori. Es sind staatlich anerkannte Schulen, meistens müssen Eltern aber Schulgeld bezahlen. Es kostet zwischen 80 und 500 Euro im Monat. Montessori unterscheidet sich vor allem in ihrer Lehrmethode von der Regelschule, orientiert sich aber stärker am staatlichen System, als es Waldorfschulen tun.
Was bedeutet das für uns heute? Es ist bestimmt nicht so, dass alle Ideen der Maria Montessori 1:1 in den Schulen und den anderen pädagogischen Einrichtungen umgesetzt werden, aber es ist auch nicht ausgeschlossen.
Mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Es lohnt sich, ab und zu ein Buch zu lesen. Man muss nicht 100 Jahre warten. Und irgendjemand wird schon Italienisch können.
Mehr NIUS: 5 krasse Beispiele: Deutschlands Schulen schicken Schüler zu Gegen-Rechts-Demos
Mehr NIUS:
Die Badewanne stirbt aus, dabei brauchen wir sie dringender denn je
Der Staat will nicht, dass Sie diese Werbung sehen!
Merz in Mecklenburg-Vorpommern: Der Beifall war enden wollend
Der Deutsche Gewerkschaftsbund sägt an dem Ast, auf dem alle Arbeitnehmer sitzen
Ein schwarz-grünes Northvolt-Debakel: Wie aus 300 Millionen Euro nur noch 31 wurden
Die Umbenennung des Hindenburgdamms steht für Deutschlands ewigen Kampf gegen die eigene Geschichte
Die Akte „Lügenfritz“ – Politiker verbreiten Desinformation, aber die Bürger werden verurteilt
Thomas und Lisa Müller: Blick hinter die Fassade des Glücks
Mehr NIUS:
Der Deutsche Gewerkschaftsbund sägt an dem Ast, auf dem alle Arbeitnehmer sitzen
Ein schwarz-grünes Northvolt-Debakel: Wie aus 300 Millionen Euro nur noch 31 wurden
Die Umbenennung des Hindenburgdamms steht für Deutschlands ewigen Kampf gegen die eigene Geschichte
Die Akte „Lügenfritz“ – Politiker verbreiten Desinformation, aber die Bürger werden verurteilt
Thomas und Lisa Müller: Blick hinter die Fassade des Glücks
Frei ist nur das Ich!
Warum Julia Klöckner die schickste Frau im Bundestag ist
Merz sagt, in 30 Jahren wird alles besser – ich freu mich schon drauf
Louis Hagen
Artikel teilen
Kommentare