Man zeigt nicht den Hitler-Gruß. Man zeigt nicht den ISIS-Gruß. Punkt.
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Das Bundesamt für Verfassungsschutz, eine wichtige Behörde mit einem schrecklichen Chef, bebildert in seinem Bericht zwei der großen antisemitischen Ideologien der vergangenen hundert Jahre, den Nationalsozialismus und den Islamismus, mit zwei Gesten: Mit dem erhobenen rechten Arm, dem Hitler-Gruß. Und mit dem erhobenen Zeigefinger, dem Gruß von ISIS und Al Qaida.
Auch wenn die Nazis in ihrem Morden (bisher) deutlich erfolgreicher waren als die Islamisten, macht die moralische Kategorie der Entschlossenheit diese Ideologien absolut vergleichbar. Ihre Anhänger waren und sind bereit, jeden Menschen abzuschlachten, der ihnen in ihrem Rassen- und Religionswahn minderwertig erscheint, Juden vorneweg.
Wie bei den Nationalsozialisten gibt es für Islamisten nur einen Grund, Juden am Leben zu lassen, nämlich die fehlende Gelegenheit, sie zu ermorden. Der Verfassungsschutz verwendet diese Gesten zur Illustration zurecht aufgrund ihrer Eindeutigkeit. Menschliches Handeln hat diese Gesten zu eindeutigen Erkennungszeichen von mörderischem Gedankengut gemacht, das die endgültige Auslöschung aller Menschen zum Ziel hat, die es zu Untermenschen erklärt. ISIS-Gruß und Hitler-Gruß sind austauschbar und finden ihre historische Vereinigung im Schlachten vom 7. Oktober als die islamistischen Terror- und Totenkopf-Verbände der Hamas mit dem erhobenen Zeigefinger die Methoden und Mordlust der SS wieder aufleben ließen und über 1200 Juden auf eine Art und Weise umbrachten, die nichts anderes war als ein Zivilisationsbruch. Wie die Nazis warfen sie Kinder in Öfen.
Hitler-Gruß und ISIS-Gruß sind eindeutig das Erkennungszeichen von ideologisch getriebenen Massenmördern.

Der hochgereckte ISIS-Finger auf deutschen Straßen.
„From the river to the sea“ näher als „Nie wieder“
Das Pogrom vom 7. Oktober 2023 fällt in eine Zeit, in der Deutschlands Überfall auf Polen 85 Jahre zurückliegt und nahezu alle Zeitzeugen tot sind, auf der Seite der Opfer wie auf der Seite der Täter. Was wir nun erleben, ist eine politisch instrumentalisierte Neudeutung der Geschichte auf allen Seiten, die große Relativierung, auf die dieses Land offenbar nur sehnsüchtig gewartet hat. Ob Hitler-Gruß oder ISIS-Gruß, je nach politischer Gesinnung regiert das große „Ja, Aber“.
Anstand beruht auf Bewusstsein. Bewusstsein beruht auf Erinnerung. Erinnerung beruht auf Zeugen. Die Zeugen sind fast alle tot. Es kann nun jeder seine Deutung erzählen, sein „Narrativ“ entwickeln und über Social Media massenhaft verbreiten, ohne dass noch jemand entgegentreten kann, der dabei war. Ohne dass jemand aus schamhafter Verantwortung (wie Helmut Schmidt) oder aus erlebtem Leid (wie die Generation der Holocaust-Überlebenden) mit Autorität sich gegen dieses Toben stellen kann. Die wenigen Überlebenden, wie Margot Friedländer, werden inzwischen als Selfie-Maskottchen von Menschen missbraucht, gewiss ohne das noch begreifen zu können, denen „From the river to the sea“ deutlich näher ist als „Nie wieder“.

Einer der Sylter Party-Gäste zeigt Hitlergruß und Hitler-Bärtchen.
Die bekehrten Täter, die ihr Leben darauf verwendet haben, ihre Schande durch den Aufbau einer stabilen Demokratie irgendwie wiedergutzumachen, liegen alle in der Erde. Die links-migrantische Gesellschaft, die die Juden hasst, nutzt das zum großen Angriff, während man rechts diskutiert, wieviel Promille man haben muss, um einen tanzenden Hitler-Gruß entschuldbar zu machen. Gegen die Entgleisungen mit dem Hitler-Gruß wenden die linken die Methoden Stalins an, nicht aus aufrichtiger Sorge, sondern aus Machtkalkül.
Das Land befindet sich im totalitären Tanz, entkoppelt von der deutschen Geschichte.
Im linken Lager ist man nur zu dankbar, die Juden endlich und final zum Tätervolk umzudeuten. „Free Palestine from German guilt“, skandieren sie. „Befreit Palästina von der deutschen Schuld“. Im bürgerlichen Lager ringt man immer noch um Rechtfertigung dafür, wie man ausgerechnet für eine Migrationswelle der Judenhasser die Grenzen öffnen konnte, während die bürgerlichen Kinder der Merkel-Fans die neue migrantische Realität in unseren Städten mit einem Hitler-Gruß kontern, aber natürlich lustig gemeint.
Der Selbstbetrug mit den Geiseln der Extremisten
Das ganze Land, nahezu alle Medien, haben sich mit Blick auf Israels Überlebenskampf bequem und gemütlich in einer Lüge eingerichtet, die nichts anderes ist als psychologische Projektion: Die Palästinenser sind ja auch Geiseln der Hamas. Denn wenn die Palästinenser Geiseln der islamistischen Judenmörder sind, dann waren die Großeltern und Urgroßeltern ja wahrscheinlich auch Geiseln der nationalsozialistischen Judenmörder. Auch wenn jede Befragung der Palästinenser in Gaza wie in der West Bank das Gegenteil belegt, wenn jedes einzelne Bild vom 7. Oktober klar und eindeutig das fanatisch entfesselte Tätervolk belegt, ist die Geisel-Mär doch zu wunderschön entlastend, um sie nicht ständig nachzuplappern, vom Bundeskanzler über die Außenministerin bis in jede Redaktion dieses Landes.
Die größte Jugendorganisation im Land, „Fridays For Future“, ist strukturell und abstoßend antisemitisch, aber ihre Anführerin Luisa Neubauer, die Aufarbeitung durchaus in der eigenen Familie betreiben könnte, wird als Kronzeugin gegen Hass und Hetze in jede Talkshow eingeladen, wo sie ungestört darüber urteilen darf, wer alles ein rechter Hetzer ist, und ganz nebenbei gibt sie bekannt, dass wir in ihrer Weltanschauung einfach nicht mehr genug Zeit für Demokratie haben.

Luisa Neubauer neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Im ganz rechten Lager, bei der AfD, führt man in Wahlkampf-Interviews Debatten darüber, wie schlimm die SS jetzt wirklich war und tauscht ganz bewusst das Wort Verbrecher gegen Kriminelle, denn da gibt es auch Kleinkriminelle, während die deutsche Sprache keine Kleinverbrecher kennt, ein Relativismus so obszön, dass europäische Rechtsaußen mit den deutschen Rechtsaußen nichts mehr zu tun haben wollen, weil sie sie für dumm und gefährlich halten.
Schmidt schickte den Terroristen die GSG9, Baerbock schickt Geld
Was wir erleben, ist der Zusammenbruch der deutschen Festigung, die immer im segensreichen Wirken der Zeitzeugen lag, in der Spannung zwischen Überlebenden, die Schulklassen besuchten und den Tätern und ihren Nachkommen, die mit dem angerichteten Grauen lebten, aufwuchsen, es spürten, verinnerlicht hatten, die einen tiefen inneren Antrieb spürten, die nahezu unmögliche Verzeihung durch moralische Klarheit herbeizuführen. All das ist weg und das Land versucht intuitiv, sich von der Reue zu befreien, die es als Last und nicht mehr als Erfolgskonzept empfindet.
Bundeskanzler Olaf Scholz lässt androhen, den Regierungschef Israels auf deutschem Boden zu verhaften, nur Stunden, nachdem er zum Tode eines überzeugten Juden-Mörders kondoliert hat. Außenministerin Annalena Baerbock verfällt in die Aktivistensprache der Israel-Hasser und deutet die deutsche Staatsräson zum Erziehungsauftrag gegenüber den Juden um, die sich gegen ihre Schlächter zur Wehr setzen. Mit Steuergeld finanziert Deutschland die terroristische Infrastruktur der Hamas, die Tunnel des Grauens, in denen dann die Leichen entführter deutscher Staatsbürger wie Shani Louk aufgefunden wurden. Helmut Schmidt schickte deutsche Elitetruppen, um palästinensische Terroristen zu töten.

Mit diesem Foto mit erhobenem Finger entfachte Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger heftige Debatten.
Annalena Baerbock lässt Geld in die Hände der Hamas überweisen. Nahezu die gesamte deutsche Medienlandschaft redet den ISIS-Gruß von Nationalspieler Antonio Rüdiger schön, unter dem eben noch jüdische Frauen vergewaltigt und ermordet, unter dem jesidische Frauen in Käfigen bei lebendigem Leibe angezündet wurden. Linke Judenhasser marschieren unter der Parole „Nie wieder ist jetzt“, weil sie sich für die legitimen Nachfolger der ermordeten Juden halten, während sie Israel vorschreiben wollen, sich nicht zu doll gegen eine Vernichtungsbewegung zu wehren. Der kulturkämpferische Druck von links ist so furchterregend, dass man rechts beginnt zu behaupten, es würde gesamtgesellschaftlich doch eigentlich gar nichts bedeuten, wenn Schnöselkinder, die nur in Freiheit und Wohlstand aufwachsen konnten, weil 18-jährige Amerikaner in der Normandie aus Landungsbooten gesprungen sind, mal ein bisschen rumhitlern.

Außenministerin Annalena Baerbock mit dem Anführer der Palästinenser Mahmud Abbas
Aber natürlich bedeutet das etwas. Es bedeutet mindestens, dass das Bewusstsein für die Monstrosität genauso schwindet wie im linken Lager die Gräuel des Islamismus zur bunten Gesellschaft umgedeutet werden, auch dann noch, wenn Menschen mit diesem Weltbild nahezu täglich messernd durch deutsche Innenstädte ziehen.
Unsere gesellschaftliche Gewohnheit war es über acht Jahrzehnte lang, Orientierung und Halt in den Erzählungen der Zeitzeugen zu finden. Diese Gewohnheit endet nun. Die Verantwortung geht auf eine neue Generation über, deren überragende Aufgabe die Aufrechterhaltung moralischer Klarheit ist. Moralische Klarheit beginnt mit einfachen Sätzen:
Man zeigt nicht den Hitler-Gruß.
Man zeigt nicht den ISIS-Gruß.
Man zeigt nicht den Gruß von Judenmördern.
Auf diese Sätze folgt kein Aber, nach diesen Sätzen folgt nur der Punkt.
Punkt.
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