Die Juden in Deutschland brauchen kein Mitleid, sie brauchen endlich Schutz, Herr Bundeskanzler!
Ein Beitrag von
Wieder einmal spricht sich der Kanzler entschieden gegen Antisemitismus aus. Und wieder einmal straft die Realität auf deutschen Straßen, die er selbst und seine Partei politisch herbeiführen, seine Worte Lügen.
Die Videobotschaft von Kanzler Merz:
Der Kanzler beklagt in einem heute veröffentlichten Video eine seit dem 7. Oktober 2023 aufgekommene „neue Welle an Antisemitismus“, der sich „immer öfter auch in Form von Gewalt“ zeige. Gleichzeitig lässt die CDU-regierte Hauptstadt am Tag des schlimmsten Pogroms an Juden seit dem Zweiten Weltkrieg eine Kundgebung auf dem Alexanderplatz zu, auf der genau dieses Pogrom gefeiert werden soll, wie aus dem Demo-Aufruf klar hervorgeht: Dort wird das Massaker als „mutiger Aufstand“ und „Leuchtfeuer der revolutionären Hoffnung“ bejubelt, NIUS berichtete.

Den Demo-Aufruf ziert ein Gleitschirm. Mit diesen Drang die Hamas am 7. Oktober in Israel ein, um Juden zu ermorden und zu entführen.

Die Veranstalter der Demo bejubeln den 7. Oktober.
Die Juden in Deutschland wollen von uns kein Mitleid
Merz fordert: „Gehen Sie heute, morgen und übermorgen auf unsere jüdischen Bürger zu“. Ich weiß nicht genau, was die „jüdischen Bürger“ davon haben, wenn ich auf sie zugehe. Ich weiß nicht mal, wie man auf die Idee kommt, eine solche Forderung aufzustellen. Der Kanzler hält Juden offenbar für possierliche Tierchen, denen man sich am 7. Oktober wie im Streichelzoo besonders zutraulich nähern soll. Die Juden in Deutschland wollen von uns kein Mitleid, sie wollen Schutz vor Gewalt und Bedrohung, sie wollen hier genauso sicher und frei leben können wie alle anderen Bürger auch.
Dabei wäre es für unsere „jüdischen Bürger“ erfreulich, wenn sie sich auch am 7. Oktober normal in unserer Hauptstadt bewegen könnten, ohne am Alexanderplatz auf Massen zu treffen, die den Judenmord bejubeln. Wenn Juden sich heute in der Öffentlichkeit als Juden zu erkennen geben, können sie damit rechnen, dass jemand „auf sie zugeht“, nur leider ziemlich oft mit einem Messer oder der gereckten Faust. Wer wirklich mit den Juden in Deutschland mitfühlt, der muss für ihr Überleben und ihre Existenz in unserem Land kämpfen, der darf nicht jährlich abertausende Antisemiten ins Land lassen, der muss dem antisemitischen Mob auf unseren Straßen Einhalt gebieten.
Damit es übermorgen überhaupt noch Juden in Deutschland gibt, auf die wir zugehen können.
Mehr NIUS: Kai Wegner ebnet den Weg für Antisemiten in Berlin
Mehr NIUS:
Die Badewanne stirbt aus, dabei brauchen wir sie dringender denn je
Der Staat will nicht, dass Sie diese Werbung sehen!
Merz in Mecklenburg-Vorpommern: Der Beifall war enden wollend
Der Deutsche Gewerkschaftsbund sägt an dem Ast, auf dem alle Arbeitnehmer sitzen
Ein schwarz-grünes Northvolt-Debakel: Wie aus 300 Millionen Euro nur noch 31 wurden
Die Umbenennung des Hindenburgdamms steht für Deutschlands ewigen Kampf gegen die eigene Geschichte
Die Akte „Lügenfritz“ – Politiker verbreiten Desinformation, aber die Bürger werden verurteilt
Thomas und Lisa Müller: Blick hinter die Fassade des Glücks
Mehr NIUS:
Der Deutsche Gewerkschaftsbund sägt an dem Ast, auf dem alle Arbeitnehmer sitzen
Ein schwarz-grünes Northvolt-Debakel: Wie aus 300 Millionen Euro nur noch 31 wurden
Die Umbenennung des Hindenburgdamms steht für Deutschlands ewigen Kampf gegen die eigene Geschichte
Die Akte „Lügenfritz“ – Politiker verbreiten Desinformation, aber die Bürger werden verurteilt
Thomas und Lisa Müller: Blick hinter die Fassade des Glücks
Frei ist nur das Ich!
Warum Julia Klöckner die schickste Frau im Bundestag ist
Merz sagt, in 30 Jahren wird alles besser – ich freu mich schon drauf
Pauline Voss
Artikel teilen
Kommentare