Smarte Stromzähler als „Spion in der Wand“: Regierung bestraft die Elektro-Streber
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Die „Energiewende“ hat selbst denen nichts anzubieten, die ihr wohlgesonnen folgen. Mit der gesetzlich ermöglichten Stromrationierung ab Januar 2024 bestraft die Bundesregierung sogar jene, die sich in ihrem Sinne brav und vorbildlich verhalten.
„Um das Gesamtnetz stabil zu halten, sollen die Betreiber künftig Wärmepumpen und E-Autos in Zeiten von Spitzenlast vom Netz nehmen dürfen“, schreibt der Bayerische Rundfunk. Sie werden dann gedrosselt. Das heißt ja nichts anderes, als dass die Regierung repressive Gesetze für den Fall benötigt, dass alles nach Plan läuft – die Bürger sich also Wärmepumpen und E-Autos anschaffen.
Der Grund dafür ist einfach: Die realitätsfernen Regierungsziele sind auf Basis der bestehenden Energieinfrastruktur gar nicht realisierbar. Unsere Stromnetze sind schließlich nie für den Zweck erdacht und erbaut worden, den Automobil-Verkehr und die Wärme-Versorgung zu tragen.
Sozialismus aus der Steckdose
„Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes“, lautete eine Parole Lenins, in der die Elektrifizierung im vorindustriellen Russland der 1920er-Jahre immerhin noch einen technisch bedingten Fortschritt verhieß. Wenn die Bundesnetzagentur heute verkündet: „Die Elektrifizierung des Wärme- sowie des Verkehrssektors ist ein ganz wesentlicher Pfeiler der Energiewende“, dann wird damit nicht einmal mehr Wohlstand versprochen, sondern nur noch propagiert, den ganzen Irrsinn unbedingt zu brauchen, weil sonst die Welt untergehe.

Smart-Meter: Mit dem „Spion in der Steckdose“ will die Regierung den Strom rationieren.
Es ist ein Wohlstands-Rückschritt, der obendrein mit Technokratie – Herrschaft mittels Technik – einhergeht: „Mittels sogenannter Smart-Meter können E-Autos erst dann geladen oder Waschmaschinen erst dann angeschaltet werden, wenn genügend Strom da ist.
Die Bundesregierung sieht in Smart-Metern eine wichtige Voraussetzung für die Energiewende“, so der Deutschlandfunk im Februar. Was der Sender 2015 noch den „Spion in der Steckdose“ nannte, soll bis spätestens Ende 2032 „flächendeckend zum Einsatz kommen“, das haben Ampel und Union dieses Jahr nämlich noch beschlossen.
Jeder Zweite bereut E-Auto-Umstieg
Treten wir einen Schritt zurück: Die Bundesregierung nimmt sich vor, in einem Land mit dem weltweit fast teuersten Strom, wo man günstige Kernkraft gerade erst aufgab und seitdem Netto-Stromimporteur ist, die Automobilität und Wärmeversorgung elektrisch abzuwickeln – und zwar mit Hilfe wetterabhängiger Energiequellen, für die es keine effiziente Speichertechnologie gibt. Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, sorgen konventionelle Energiequellen dafür, dass wir nicht im Dunkeln erfrieren müssen.

Alles so schön bunt: Energiewenden-Häuptling Robert Habeck beim Besuch des brasilianischen Três Unidos im Frühjahr 2022.
Muss uns das alles verwundern? Nein. Denn im Wirtschaftsministerium, dem 2021 der „Klimaschutz“ in den Ministeriumsnamen hineingetauft wurde, hat mit Robert Habeck jemand das Sagen, der sich brasilianischen Indianern im Frühjahr als deutscher „Häuptling“ vorstellte, was zu seinen Aussagen hierzulande durchaus passt: „Wenn jemand an dem Vormittag, wo der Wind weht, die Wäsche wäscht und dann hat das nichts gekostet außer Waschpulver und Wasser, das ist das Versprechen, das wir einlösen müssen“, sprach der Häuptling der Energiewende, der in seiner Klimavernebelung nichts davon wissen will, dass die Bevölkerung schlichtweg nicht mitmacht.
Wegen gestiegener Strompreise „bereut jeder zweite Deutsche seinen Elektroauto-Kauf“, auch der Wärmepumpen-Absatz ist längst eingebrochen. So viele werden es wohl nicht werden, die vom neuen Stromrationierungsgesetz ab 2024 schikaniert werden.
Im Vorteil ist, wer nicht mitmacht, wenn die Ampel sich unrealisierbare Dinge in den Kopf setzt, mit dem sie dann durch die Wand will.
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