Sternzeichen Monstertruck: Je mehr Hass auf Elon Musk einprasselt, desto entschlossener wird er
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Er ist und bleibt das faszinierendste Genie unserer Zeit. Elon Musk. Erfinder, Philanthrop, Provokateur, Raumfahrt-Pionier, Multi-Milliardär. Und nichts davon ist ihm peinlich. Alles, was er macht, macht er mit Leidenschaft. Und einem Lächeln, für das die Zuschreibung „spitzbübisch“ erfunden wurde.
So auch am heutigen Mittwoch. Musk hat seiner Tesla-Fabrik in Grünheide einen Krisen-Besuch abgestattet, nachdem Öko-Extremisten dort einen Strommast in Brand gesetzt haben. Konsequenz: Die Fabrik musste evakuiert werden, tagelang stand die Produktion still, Tesla bilanzierte einen Schaden, der in Richtung Milliarden ging.
Und Musk? Ist bester Laune und kündigt an, die Produktion in der Brandenburger Pampa zu verdoppeln. Statt 500.000 E-Autos, die die Öko-Terroristen verhindern wollen, sollen bald eine Million Teslas vom Band laufen. Terror gegen Tesla? Da geht Musk in den Monstertruck-Modus: Je stärker der Hass, desto entschlossener räumt er alles weg, was ihn auf der Fahrbahn stört.
Mein Kollege Marc Sierzputowski hat Musk heute auf dem Tesla-Gelände abgefangen und gefragt, ob Grünheide noch der richtige Ort ist für die Fabrik. Musk schaut ihn an, denkt kurz nach und sagt dann glücklich: „Ja! Ich finde ihn großartig. Es ist ein großartiger Ort!“ Das Genie strahlt, neben ihm Sohnemann X Æ A-XII (Gesprochen: „X Ash A 12“), dann rauscht er mit seiner Tesla-Kolonne ab. Hier ist die Szene:
Dass Musk bleiben und seine Aktivitäten weiter ausbauen will, ist keine Selbstverständlichkeit. Denn wir sind mittlerweile ein Land, dem jeder Hobby-Psychologe eine saubere Öko-Schizophrenie attestieren würde. E-Autos JA – aber bitte nicht, wenn sie von den falschen produziert werden. TÜV ist egal, Gesinnungs-Werte sind wichtiger. Diese Öko-Terroristen sind in der Minderheit, aber medial äußerst präsent. Sie wollen der Gesellschaft mit Gewalt ihren Willen aufzwingen: Anschläge wie die auf das Tesla-Werk sind die Methoden von gefährlichen Anti-Demokraten, die der Mehrheit am parlamentarischen Prozess vorbei ihren Willen aufdrücken wollen.
In diese Stimmung hinein weiter Geld zu pumpen, kannst du nur, wenn du weißt: Die lautstarken Kleingeister da draußen sind unter meiner Würde. Und genau so ist es. Dass Musk so tickt, ist eine gute Nachricht für Deutschland.

Grünheide am Mittwoch: Musk sprach mit seinem Sohn auf den Schultern zu den Tesla-Mitarbeitern, versprach unter anderem mehr Geld
Musks erste Reaktion nach dem Anschlag ging so: „Das sind entweder die dümmsten Ökoterroristen der Welt oder sie sind Marionetten derer, die keine guten Umweltziele haben.“ Was er meint: Eigentlich wollen die Extremisten die Menschheit vor der vermeintlichen Klima-Apokalypse retten und dafür das Ende des Verbrenners erzwingen. Aber die E-Autos, mit denen wir dann durch die Gegend rollen müssen, dürfen auf KEINEN Fall vom bösen Elon Musk produziert werden. Der ist nämlich nicht links.
Es passt nicht in das engstirnige Weltbild dieser Menschen, dass man gleichzeitig rechts UND am Fortbestand unseres Planeten interessiert sein kann. Wir erleben hier eine bemerkenswerte Gleichsetzung von Dingen, die nichts miteinander zu tun haben: Wie, du bist nicht links und hast trotzdem ein Interesse am Umweltschutz?! Elon Musk möchte mit seinen E-Autos die Welt sauberer machen und unterstützt trotzdem Donald Trump. Klingt für die Baumhaus-Besetzer vielleicht komisch. Ist aber so.

Protest in Brandenburg gegen Elon Musk und seine E-Auto-Fabrik
Wir merken mal wieder: Sie nennen sich Klima-Aktivisten. In Wahrheit geht es aber um etwas anderes: Nämlich einen knallharten Systemwechsel. Tschüss Kapitalismus, hallo Sozialismus. Mit der Erzählung macht man sich aber weniger Freunde als mit dem ehrenwerten Ziel der Rettung unseres Planeten.
Elon Musk ist klug genug, um dieses Spiel zu durchschauen. Auch das ist eine gute Nachricht für Deutschland: Musks Erfinder-Geist bleibt dem Land erhalten. In Zeiten der wirtschaftlichen Depression und abwandernder Investitionen ist es eins der wenigen guten Zeichen in der wirtschaftlichen Landschaft, wenn ein Innovations-Projekt sich zum Standort bekennt.
Wie wohl die Grünen es finden, dass ausgerechnet Linkenfresser Musk was gegen den Abschwung-Trend aus dem Hause Habeck macht? Man ahnt, wie Lausbub Musk bei diesem Gedanken grinsen muss …
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