Die totalitären Aufmärsche in Gießen sind auch Wolfram Weimers Aufmärsche
Ein Beitrag von
Im Rahmen des Deutschen Verlagspreis förderte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zahlreiche linke und linksextreme Verlage. Der von ihm prämierte Unrast Verlag gab schon eine Broschüre heraus, die en détail Tipps für den linksextremen Terror gibt, der sich heute in Gießen abspielt.
Zerbrochene Scheiben, Aggression gegen „Bullen“ und von Linken zu „Nazis“ gestempelte Personen – wie hält man „die Bullen“ davon ab, in die Demo „reinzustürzen“? Solche Tipps und andere finden sich im von Unrast Verlag herausgegebenen Band „Tipps und Tricks für Antifas und Antiras“. Wolfram Weimer prämierte den Antifa-Verlag dieses Jahr mit 50.000 Euro Steuergeld – dem Hauptpreis des Deutschen Verlagspreises.

Die Antifa marschiert in Gießen über eine Bundesstraße.
Bei den Aufmärschen zum Gründungsparteitag der neuen AfD-Jugend in Gießen setzen Linksextremisten die von Weimer geförderten Tipps in die Tat um. Wild gewordene Antifa-Terroristen zertrümmern beispielsweise die Heckscheibe eines Autos, mit dem Nachwuchspolitiker der Berliner Jungen Alternative anreisten. So etwas nennt der Unrast Verlag „Scherben-Demo“ – eine Demonstration, „bei der Schaufenster oder Ähnliches zu Bruch gehen“. Diese werden „je nach Anlass organisiert und durchgeführt“. In diesem Fall heute in Gießen.

Tipps, wie man die Transparente richtig hält, um gegen die Polizei zu kämpfen, gibt es in „Tipps und Tricks für Antias und Antiras“.

Linksextremisten zertrümmern die Heckscheibe des Autos, mit dem Teile der Berliner Jungen Alternative anreisten.
Tipps auch für körperliche Angriffe wie in Gießen
Auch Tipps für körperliche Angriffe erteilen die Autoren des von Weimer prämierten Bandes. Man dürfe „nicht warten, bis die Faschist*innen sich in unserem Kiez oder unserer Stadt festgesetzt und eine gut organisierte Struktur aufgebaut haben, sondern sie dann schon angreifen, wenn sie noch schwach und unsicher sind“, heißt es beispielsweise.
In Gießen bedeutete das: Antifas greifen im Rudel AfD-Politiker an. So geschehen gegen den Bundestagsabgeordneten Julian Schmidt. In einem von der Jungen Freiheit geteilten Video ist zu sehen, wie er in eine Schlägerei mit Antifa-Terroristen verwickelt ist und hierbei zu Boden geht. Dass man „Faschisten“ besser angreift, „wenn sie noch schwach und unsicher sind“, bedeutet in der Realität wohl, dass man in der Gruppe auf Einzelne losgeht.

Antifaschisten greifen den AfD-Bundestagsabgeordneten Julian Schmidt körperlich an.
Die Autoren von „Tipps und Tricks“ geben zudem ausführliche Ratschläge, wie man im Fall von Straftaten seine Spuren, z.B. seine DNA-Abdrücke, verwischt, dass man hierfür jede Zusammenarbeit mit der Polizei vermeiden sollte und was man tun sollte, wenn man sich doch zu einer spezifischen Tat mittels „Bekennerschreiben“ bekennen möchte. Die vermummten Linksterroristen in Gießen dürften solche Tipps verinnerlicht haben.

Vermummte Linksextremisten reihen sich auf einer Bundesstraße auf.
NIUS fragte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer an, wie er die Tipps des Unrast Verlags im Verhältnis zu den heutigen linksextremen Angriffen und Ausschreitungen sehe und ob er, indem er Tipps hierfür als „Literatur“ klassifiziere und mit Preisen in Höhe von 50.000 Euro goutiert, nicht Gefahr laufe, den Kulturbegriff auszuhöhlen und in einen der Un-Kultur zu verwandeln. Die Antwort des Kulturstaatsministers steht aufgrund des Wochenendes aus.
Gegenüber NIUS hatte Wolfram Weimer vor der Preisverleihung erklärt, er könne „keine Verdachtsmomente auf Gewaltverherrlichung, Jugendgefährdung oder Linksextremismus“ beim Unrast Verlag erkennen.
Mehr NIUS: Der Mob ist los! Autohändler aus Gießen prügelt auf Kamerateam ein
Mehr NIUS:
Die Badewanne stirbt aus, dabei brauchen wir sie dringender denn je
Der Staat will nicht, dass Sie diese Werbung sehen!
Merz in Mecklenburg-Vorpommern: Der Beifall war enden wollend
Der Deutsche Gewerkschaftsbund sägt an dem Ast, auf dem alle Arbeitnehmer sitzen
Ein schwarz-grünes Northvolt-Debakel: Wie aus 300 Millionen Euro nur noch 31 wurden
Die Umbenennung des Hindenburgdamms steht für Deutschlands ewigen Kampf gegen die eigene Geschichte
Die Akte „Lügenfritz“ – Politiker verbreiten Desinformation, aber die Bürger werden verurteilt
Thomas und Lisa Müller: Blick hinter die Fassade des Glücks
Mehr NIUS:
Der Deutsche Gewerkschaftsbund sägt an dem Ast, auf dem alle Arbeitnehmer sitzen
Ein schwarz-grünes Northvolt-Debakel: Wie aus 300 Millionen Euro nur noch 31 wurden
Die Umbenennung des Hindenburgdamms steht für Deutschlands ewigen Kampf gegen die eigene Geschichte
Die Akte „Lügenfritz“ – Politiker verbreiten Desinformation, aber die Bürger werden verurteilt
Thomas und Lisa Müller: Blick hinter die Fassade des Glücks
Frei ist nur das Ich!
Warum Julia Klöckner die schickste Frau im Bundestag ist
Merz sagt, in 30 Jahren wird alles besser – ich freu mich schon drauf
Jens Winter
Artikel teilen
Kommentare