VIP-Party für Politiker, Beschimpfung fürs Volk
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Die Vertreter des Volkes existieren nur aus einem einzigen Grund: Weil das Volk existiert. Ohne Volk keine Volksvertreter, jeder Mensch versteht das.
Auf unserem Parlament, dem Bundestag, stehen diese ganz einfachen, klaren und wunderschönen Worte: „Dem deutschen Volke“.

Das Reichstagsgebäude mit Deutschlandflagge am Platz der Republik in Berlin.
Was im Bundestag geschieht, hat dem Volk zu dienen.
Wer im Bundestag sitzt, sitzt dort nur, weil das Volk ihn oder sie dorthin geschickt hat, manche aus Überzeugung mit Direktmandat, andere weniger freiwillig über das unselige und vollkommen ausgeuferte Versorgungssystem der Parteilisten.

Bundeskanzler Olaf Scholz und seine Ministerriege bei einer Plenarsitzung im Bundestag.
Als Deutsche neigen wir dazu, uns der vermeintlichen Obrigkeit zu unterwerfen, ihr Verhalten nicht zu hinterfragen, ihre Privilegien nicht anzuzweifeln, uns in Gehorsam und Unterwürfigkeit zu ergeben.
Weite Teile der Medien haben sich dieser Obrigkeit längst angeschlossen und sich zum Bollwerk gegen die Bürger erklärt.
Dabei sollten wir genau das wieder lernen: unsere Vertreter hinterfragen und sie als das betrachten, was sie sind: Unsere Diener, die ersten Angestellten des Landes, die unserem Wohl verpflichtet sind. Wir sollten einfordern, dass sie so leben wie wir.
Der Vertreter kann niemals mehr wert sein, besser leben, mehr Privilegien genießen als der, den er vertritt.
Aber genau das ist es, was wir inzwischen erleben. Sie dürfen uns hemmungslos bepöbeln, die Ungeimpften während der Pandemie als Geiselnehmer, als Kriminelle, als Mörder von Oma, jeden Abweichler als „Wutbürger“ beschimpfen. Sie dürfen die Menschen Querdenker und Verschwörungstheoretiker nennen, wenn sie aufmüpfig werden. Sie dürfen die Wähler als „Nazis“ verunglimpfen, wenn sie die Politik der unkontrollierten Massenmigration nicht mehr ertragen, sie dürfen Millionen Menschen gleichsetzen mit den schlimmsten Mördern der Weltgeschichte. Schauen Sie:
Politiker dürfen uns ungestraft beschimpfen, aber wenn der Bürger auf Politiker schimpft, kommt er vor Gericht.
Diese Woche schrieb der Grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir auf X dies: „Drecksack“ ist eine ehrenrührige Beleidigung. So hat auch das Landgericht Koblenz entschieden. Das Schmerzensgeld geht an @HateAid , Danke für die Unterstützung!”

Cem Özdemir hatte einen Mann angezeigt, der auf Facebook „Drecksack“ über ein Video von Cem Özdemir geschrieben hatte. Der Mann muss dem Minister nun 600 Euro Schmerzensgeld zahlen. Geld also für den Schmerz, den der arme Herr Minister erlitten hat. Cem Özdemir spendet das Geld an „HateAid“, eine linke Vorfeld-Organisation, die von der Regierung mit Steuergeld ausgestattet wird, um unter dem Kampfbegriff „Hass und Hetze im Netz“ gegen Regierungskritiker vorzugehen.
Um es klar zu sagen: „Drecksack“ ist sicher eine Beleidigung. Keine wirklich üble, wüste Beschimpfung, eher ein emotionaler Kneipenausruf, aber sicher kein feiner Umgang. Wir bei „Achtung, Reichelt!“ würden niemanden als „Drecksack“ beschimpfen, weil wir glauben, dass es treffendere Worte gibt.
Aber ist es wirklich ehrenrührig? Wurde Cem Özdemir wirklich in seiner Ehre verletzt, weil jemand ihn als „Drecksack“ bezeichnet? Muss man als einer der mächtigsten Männer des Landes wirklich irgendeinen Kerl vor Gericht zerren, der mal seinem Frust Luft macht? Muss man sich als Majestät wirklich beleidigt fühlen durch einen Ausdruck, der auf unzähligen Sportplätzen, in zahllosen Kneipen, auf den Schulhöfen dieses Landes Hunderte, ja Tausende Male jeden Tag fällt? Wie unsicher muss man sich seiner Ehre sein, wenn man sich durch „Drecksack“ in seiner Ehre verletzt fühlt. Besonders, ganz besonders, wenn man Cem Özdemir ist, der Menschen auf offener Straße gern mal hinterher ruft, sie sollen ihr Maul halten. Hier ist Cem Özdemir:
Die neue Regel lautet: Cem Özdemir darf Sie beleidigen. Aber Sie dürfen Cem Özdemir nicht beleidigen.

Joachim Rukwied (l), Präsident des Deutschen Bauernverbandes, und Cem zdemir (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, nehmen an einer Demonstration des Deutschen Bauernverbandes unter dem Motto „Zu viel ist zu viel! Jetzt ist Schluss!“ vor dem Brandenburger Tor teil.
Cem Özdemir – das ist der Mann, der den deutschen Bauern rundheraus unterstellte, Rassisten zu sein und ihn nur wegen seines Nachnamens nicht zu mögen. Ich zitiere: „Mit mir haben es die Landwirte natürlich schwerer, weil ich eine dreifache Zumutung bin: Ich habe ein Ö im Namen, also türkische Wurzeln, bin Vegetarier und auch noch Grüner.“
Cem Özdemir darf den am härtesten arbeitenden Menschen in diesem Land einfach unterstellen, dass sie alle Rassisten wären. Dass sie ihn nicht mögen, weil er türkische Wurzeln hat und Özdemir heißt. DAS ist ehrabschneidend. Aber wehe, Sie nennen Cem Özdemir „Drecksack“. Dann hetzt er ihnen den Staatsanwalt auf den Hals.

Cem Özdemir am Rednerpult im Bundestag.
Das nennt man Privilegien. Cem Özdemir darf Dinge, die wir nicht dürfen.
Das ist das neue Selbstverständnis der autoritären Linken. Sie sehen sich als neue herrschende Klasse, sie wünschen keine Kritik, sie vertreten nicht das Volk, sondern sich selbst. Sie halten sich für etwas Besseres.
Hier ist ein weiteres Beispiel. Lisa Paus ist eine der übelsten und verbohrtesten Ideologinnen der Bundesregierung. Die Familienministerin der Grünen Partei sieht sich als „Gesellschaftsministerin“. Das ist ein gruseliges Selbstverständnis, denn Lisa Paus denkt, dass sie für alles und alle zuständig ist. Sie will bestimmen, wie diese Gesellschaft auszusehen hat. Wer zur Gesellschaft gehört. Und wer nicht. Als Ministerin repräsentiert Lisa Paus den Rechtsstaat. Aber der Rechtsstaat gilt natürlich nicht für Lisa Paus. Lisa Paus hält sich nicht an die Regeln. Wir zeigen Ihnen gleich den Videobeweis.

Lisa Paus spricht bei einem CSD Empfang in Berlin.
Aber zuvor blicken wir auf eine andere Szene:
Am 1. Mai demonstrierten in Berlin wie jedes Jahr linke Chaoten. Sie bewarfen einen 87-jährigen Rentner, der die schwarz-rot-goldene Dienstflagge des Bundes vom Balkon wehen ließ, mit Feuerwerk. Hier sind die Bilder.
Anschließend beschmierten die Linksextremisten das Haus des Rentners mit Hass-Parolen und Morddrohungen.
„Hier wohnt ein Nazi! 1. OG“, schrieben sie. Und: „Wir wissen, wo du wohnst“ und „Nazis töten!“
Wenig später ermittelte die Polizei – und zwar gegen den armen Rentner. Der Vorwurf lautete: Verwendung einer Flagge, die nur Behörden des Bundes hissen dürfen. Sowas gibt es nur in Deutschland.
Zurück zu Ministerin Lisa Paus. Am sogenannten Pride Day hisste Paus höchstpersönlich die sogenannte Progress Pride Flagge vor ihrem Ministerium. Hier sind die Bilder:
Die Progress Pride Flagge ist – anders als die Regenbogenflagge – vor Ministerien ausdrücklich nicht erlaubt, weil es sich um eine politische Flagge handelt, die von allerlei bunten Extremisten verwendet wird.

Schon 2023 hielt sich Lisa Paus nicht an die Regelung, die das Innenministerium erlassen hat, und hisste die Progress Pride Flagge.
Lisa Paus weiß das, weil sie diese Flagge schon einmal gehisst hat und es ihr vom Innenministerium untersagt wurde. Diese bunt-radikale Aktivistenflagge gehört vor kein Ministerium. Sie darf nicht gehisst werden. Aber Lisa Paus ist das egal.
Die Regeln gelten in Deutschland nicht mehr für jene, die die Regeln machen.
Wenn ein Rentner Schwarz-Rot-Gold hisst, kommt die Polizei. Wenn die Ministerin eine Fahne hisst, die vor dem Ministerium verboten ist, kommt ihr Social Media Team und postet das auch noch stolz. Man kann kaum noch deutlicher machen, wie sehr man die verachtet, die man vertreten soll. Regeln? Die gelten nur für normale Bürger.
Regeln für uns. Privilegien für die. Das ist die größte Spaltung, die in diesem Land existiert. Geschaffen von den Menschen, die uns ständig ermahnen, nicht zu spalten.
Der König der Privilegien in diesen Wochen heißt Karl. Karl Lauterbach, der König des Kuchenblocks. Seit Beginn der Fußball-EM postet der Sozialdemokrat, der im Nebenberuf Gesundheitsminister ist, Foto um Foto aus den VIP-Bereichen deutscher Fußballstadien.
Karl Lauterbach bei Deutschland gegen Ungarn, um seinen Hals das Band der Edel-Fans.
Schauen Sie:

Karl Lauterbach nach dem 1-0 gegen Ungarn mit Innenministerin Nancy Faeser.

Karl Lauterbach in der Halbzeitpause gegen Ungarn mit Faeser und Bundeskanzler Scholz.

Karl Lauterbach mit dem Bundeskanzler bei Deutschland gegen die Schweiz.

Karl Lauterbach in Dortmund gegen Dänemark.

Karl Lauterbach in Dortmund gegen Dänemark mit Rudi Völler.
Karl Lauterbach in Dortmund mit Annalena Baerbock.

Karl Lauterbach mit Innenministerin Faeser und Bundeskanzler Scholz beim Viertelfinale in Stuttgart gegen Spanien.
Karl Lauterbach nach dem späten Ausgleich gegen Spanien.

Karl Lauterbach enttäuscht nach der Niederlage gegen Spanien.

Auch nachdem Deutschland ausgeschieden war, mochte der König der VIP-Plätze nicht so recht an seinen Arbeitsplatz im Berliner Ministerium zurückkehren. Karl Lauterbach beim Halbfinale Spanien gegen Frankreich in München.

Kein normaler Mensch aus dem Volk genießt das Privileg, zu mindestens fünf Spielen der EM auf die besten Plätze geladen zu werden. Wirklich niemand. Warum also fotografieren sich die gewählten Vertreter des Volkes grinsend auf den begehrten Plätzen, die für das Volk ein unerreichbarer Sehnsuchtsort sind? Ganz einfach.
Weil sie es als ihr Recht empfinden, dort zu sitzen, wo die meisten Menschen im Land niemals sitzen werden.
Voller Stolz trägt Karl Lauterbach das VIP-Bändchen der UEFA um den Hals. Lauterbach und die UEFA? War da nicht was? Oh ja.
Gerade mal drei Jahre ist es her, dass der damalige Angst- und Panik-Prediger Lauterbach der UEFA schwerste Vorwürfe machte. Bei der EM 2021 durften in vielen Ländern Zehntausende Zuschauer in die Stadien, was dem ewigen Prediger der nächsten Killervariante natürlich nicht gefiel. Auf X schrieb Lauterbach dies:

„Das Spiel hat gestern nochmal gezeigt, wie eng die Fans stehen, wie oft sie sich umarmen und anschreien. Es haben sich sicherlich Hunderte infiziert und diese infizieren jetzt wiederum Tausende. Die UEFA ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich.“
Ist es nicht irgendwie unaufrichtig und zynisch, sich von einem Verband bewirten, beherbergen und bespaßen zu lassen, der eben noch für den Tod unzähliger Menschen verantwortlich gewesen sein soll, den man eben noch zu einer skrupellosen, geldgierigen Mörderbande erklärt hat? Oder hat das etwa gar nicht gestimmt? Hat Lauterbach das nur behauptet und erfunden, weil er den Machtrausch des Panikschürens so genossen hat? Oder sind Tote ihm plötzlich egal, wenn er nur einen guten Platz im Stadion bekommt?

Und wieso jubelt Lauterbach eigentlich plötzlich Joshua Kimmich zu, diesen damals Ungeimpften, den er eben noch mit seiner unmenschlichen Hetze in die psychische Verzweiflung und fast in die gesellschaftliche Vernichtung getrieben hätte? Hat Karl Lauterbach all das schon vergessen oder ist es ihm egal, wenn es um seine Privilegien geht?
DEM DEUTSCHEN VOLKE. So steht es auf unserem Parlament. Doch so, wie sich viele Minister der Bundesregierung benehmen, betrachten sie das Volk nicht als Souverän, sondern als Beute.
Als die, die jeden Morgen aufstehen müssen, um die Privilegien ihrer Vertreter zu erarbeiten.
Nach einer neuen Umfrage sind exakt null Prozent der Menschen “sehr zufrieden” mit der Arbeit der Bundesregierung. Null Prozent. Kein einziger Deutscher. Wir alle spüren, dass es Zeit ist für einen Wandel. Wir alle wissen, dass es so nicht weitergehen kann.

Aber der Wandel muss mit uns beginnen.
Wir müssen endlich wiederentdecken, dass die Menschen im Parlament und in der Regierung unsere Angestellten sind.
Sie sind nicht die Obrigkeit, sie sind die Diener dieses Landes. Wenn sie dem Land nicht dienen, haben sie in ihren Ämtern nichts zu suchen. Das Zeitalter der Privilegien muss endlich vorbei sein.
Die ganze Folge „Achtung Reichelt!“:
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