Erneut Gewalt gegen Bahnarbeiter: Mann (43) verprügelt DB-Mitarbeiter in Hamburg
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Am Bahnhof Dammtor in Hamburg soll ein 43 Jahre alter Mann am Dienstagnachmittag einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn brutal angegriffen haben. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll es gegen 15:15 Uhr am Bahnsteig im örtlichen DB-Aufsichtsraum zu Gleis 3 zu der Attacke gekommen sein.
Demnach soll der Mann einen DB-Mitarbeiter, der dort als Aufsicht am Bahnsteig und in der Zugabfertigung eingesetzt ist, mit mehreren Faustschlägen gegen Oberkörper und Kopf attackiert haben. Als der 49-Jährige am Boden lag, soll der Angreifer ihn zudem mehrfach gegen den Kopf getreten haben.
„Die Situation eskalierte umgehend“
„Ein weiterer DB-Mitarbeiter (m.65) soll seinem Kollegen (m.49) zur Hilfe geeilt sein und soll umgehend in den sogenannten Schwitzkasten genommen worden sein. Erst ein privat am Bahnsteig befindlicher Polizeibeamter der Landespolizei konnte weitere Angriffe unterbinden und den mutmaßlichen Täter fixieren“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei.
Weiter heißt es:
„Der mutmaßlich mit Faust- und Fußtritten attackierte DB-Mitarbeiter (m.49) erlitt Kopfverletzungen und Verletzungen am Körper, er wurde zunächst durch eine RTW-Besatzung vor Ort versorgt und anschließend mit Verdacht einer Gehirnerschütterung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.“
„Nach ersten Aussagen soll der Tatverdächtige den DB-Dienstraum unerlaubt betreten haben, um sich aufzuwärmen. Nachdem dem Mann durch die beteiligten DB-Aufsichtsmitarbeiter mitgeteilt wurde, dass er den DB-Dienstraum nicht betreten darf, eskalierte die Situation umgehend. Der Tatverdächtige soll den DB-Mitarbeiter umgehend beleidigt und attackiert haben.“
Geplante Gewahrsamnahme ist nicht erfolgt
Der Mann wurde anschließend mit einem Streifenwagen zum Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof gebracht. Eine zunächst geplante Gewahrsamnahme sei aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht erfolgt, da der Tatverdächtige schriftlich einen dringenden OP-Termin in einem Krankenhaus belegt habe. Der deutsche Staatsangehörige sei daraufhin entlassen worden.
„Entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung, Beleidigung) wurden gegen den Beschuldigten eingeleitet“, so die Polizei.
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