Nach Messerangriff auf US-Bürger reagiert US-Regierung: „Merz muss verstehen, dass die Leute die Schnauze voll haben“
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- In der Nacht zu Sonntag kam es in der Dresdner Stadtbahn zu einem Messerangriff.
- Die Zivilcourage eines US-Amerikaners (21) – er schritt ein, als zwei Frauen von einer Männergruppe belästigt wurden – endete für ihn schwer verletzt in einem Dresdner Krankenhaus.
- Die Polizei nahm einen Syrer fest, der beteiligt gewesen sein soll – er ist inzwischen wieder auf freiem Fuß.
- Inzwischen hat die US-Regierung reagiert und wendet sich an Kanzler Merz.
Um kurz nach Mitternacht am Sonntagmorgen beobachtete ein junger US-Amerikaner, wie in der Dredner Straßenbahn der Linie 7 zwei Frauen von einem Männer-Duo belästigt wurden. Er schritt mutig ein und wurde in der anschließenden „Auseinandersetzung“ mit einem Messer im Gesicht schwer verletzt, wie die Polizei Dresden gegenüber NIUS berichtet. Zuerst hatte die Influencerin Anabel Schunke darüber berichtet, daraufhin griff die Bild die Geschichte auf.
Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland und heutige Sondergesandte des Präsidenten für Sondermissionen Richard Grenell hat auf den Angriff auf einen US-Bürger reagiert – und zwar mit einer Kritik an den Bundeskanzler: „Merz muss verstehen, dass die Leute die Schnauze voll haben von schwachen, woken Reaktionen.“ Was er damit wohl konkret meint: Der Syrer, der den Angriff begangen haben soll, ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Grenell übt Kritik am laschen Umgang der deutschen Behörden mit Straftätern.
Mehr zum Thema: Opfer von Dresdner Messerangriff: „Diese Menschen können einfach ins Land kommen und Messer schwingen“
Nach der Tat flohen die beiden Täter. Das Opfer wurde per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auf NIUS-Nachfrage bestätigt die Dresdner Polizei, dass ein syrischer Staatsbürger (21) im Zusammenhang mit der Tat festgenommen worden sei. Die Festnahme erfolgte in unmittelbarer Nähe zum Tatort. Ob der Festgenommene auch der Messer-Täter ist oder nur ein Begleiter, ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Straßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe stoppte nach der Tat am Neustädter Markt.
Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß!
Der festgenommene Syrer, welcher an der Tat beteiligt sein soll, ist nur wenige Stunden nach der Tat wieder auf freiem Fuß, berichtet die Bild-Zeitung. Er soll nicht derjenige gewesen sein, der das Messer zückte, sondern „nur“ mit der Faust zugeschlagen haben. Der Täter ist bei der Polizei wohl kein Unbekannter – unter anderem soll er wegen gefährlicher Körperverletzung und räuberischen Diebstahls aufgefallen sein. Er verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam und ist nun wieder frei. Die Dresdner Polizei verweist auf eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft, die für die Freilassung zuständig ist.

Festnahme eines Verdächtigen in der Nacht zu Sonntag
In der Straßenbahn waren Überwachungskameras installiert, die nun ausgewertet werden. Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die zum Verlauf der Tat oder den Tatverdächtigen Angaben machen können. Der zweite Tatverdächtige sei weiterhin auf der Flucht – auch die Tatwaffe sei noch nicht gefunden worden.
Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351 483 22 33 entgegen.
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