Ein ganz normaler Tag in der Hauptstadt: Mann angeschossen in der Manteuffelstraße, Messerangriff am Boxhagener, Mord in Marzahn
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Was sich anhört wie ein Lagebericht aus der Bronx, ist ein ganz normaler Donnerstag in der deutschen Hauptstadt. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wird in Berlin ein Mann in Kreuzberg angeschossen, in Marzahn ersticht ein junger Mann seinen Vater, und am Boxhagener Platz in Friedrichshain wird ein Mann vor einer Bar mit einem Messer niedergestochen.

Berliner Einsatzkräfte kämpfen um das Überleben eines angeschossenen Mannes.
In der Hauptstadt geht die Sonne unter. Für gewöhnlich wird es dann ruhiger in der Stadt. Nicht aber am gestrigen Donnerstag. Als die Sonne wieder aufgeht, kommt auch das Ausmaß der Gewalt ans Licht.
Die Meldungen im Detail:
Gegen 17:30 Uhr wird die Polizei samt Feuerwehr nach Marzahn gerufen. Als die Berliner Beamten in dem Wohnhaus ankommen, finden sie einen leblosen Körper vor. Es stellt sich heraus, dass ein Sohn (16) seinen Vater umgebracht hat. Die Retter leiten sofort Reanimationsmaßnahmen ein, vergeblich. Kurze Zeit später wird der 16-jährige Sohn von der Polizei festgenommen. Die Hintergründe sind unklar und Gegenstand der Ermittlungen.
Die Szene im Video:
Um kurz nach 19:00 Uhr dann der nächste Einsatz für die Beamten. Es sollen Schüsse in der Manteuffelstraße in Kreuzberg gefallen sein. Beim Eintreffen der Berliner Rettungskräfte dann der Schock: Ein Mann liegt mit einer Schusswunde auf dem Bürgersteig, er wurde von einer Kugel in den Oberschenkel getroffen. Wie die Berliner Polizei mitteilte, soll um 19:15 Uhr ein unbekannter maskierter Mann aus einem schwarzen Audi ausgestiegen sein und unvermittelt auf das Opfer geschossen haben. Im Nachhinein soll der Schütze mit zwei weiteren vermummten Komplizen geflüchtet sein. Vor Ort wurden Spuren gesichert, die Polizei ermittelt.
Die Szene im Video:
Nur kurze Zeit später werden die Einsatzkräfte alarmiert und nach Friedrichshain an den Boxhagener Platz gerufen. Sie finden einen 23-Jährigen vor, der sich mit Stichwunden im Bauch und an den Armen in eine naheliegende Bar gerettet hat. Laut Polizei soll der 23-Jährige zuvor im Bereich vor der Bar mit zwei Männern in Streit geraten sein. „Im weiteren Verlauf erlitt der 23-Jährige Stichverletzungen im Bereich eines Arms und des Bauchs“, heißt es in einer Pressemitteilung der Berliner Polizei. Lebensgefahr bestand nie, laut Polizei. Die Umstände und die Täter werden noch ermittelt. Festnahmen gab es keine.
Die Blutlache in der Bar im Video:
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Marc Sierzputowski
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