Schon wieder: Unbekannte räumen Bankschließfächer nahe Bremen leer
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Schon wieder ein Einbruch in einer Bank, schon wieder fehlt von den Tätern des Einbruchs am Freitag jede Spur. Es erinnert an den Einbruch in einer Bank in Gelsenkirchen – Ende 2025 hatten Einbrecher dort ebenfalls Schließfächer aufgebrochen und Beute in Millionenhöhe gemacht.
Erneut sind in einer Bankfiliale Schließfächer aufgebrochen worden – diesmal in Stuhr bei Bremen. „Zur Beute können derzeit noch keine Angaben gemacht werden“, teilte die Polizei in Diepholz am Abend mit. Bisher gebe es keine Spur von den Tätern.
Ende Dezember waren im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen Einbrecher durch ein Bohrloch in den Tresorraum der dortigen Sparkasse gelangt. Sie brachen mehr als 3000 Schließfächer auf und flohen mit Gold, Bargeld und anderen Wertsachen in Millionenhöhe.

Bankmitarbeiter klagten über Übelkeit. Deshalb kam ein ABC-Zug der Feuerwehr zum Einsatz. Eventuell haben die Täter ein giftiges Mittel versprüht.
Die Einbrecher in Stuhr brachen laut Polizei am Freitag in der Mittagspause der Bank über einen Lichtschacht in den Keller ein. Dort hätten sie mehrere Türen aufgebrochen, um zu den Schließfächern zu gelangen. Wie viele Schließfächer es in der betroffenen Volksbank-Filiale gebe und wie viele davon aufgebrochen worden seien, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Abend.
Mitarbeiter klagten über Übelkeit
Aufgefallen sei der Einbruch, weil Mitarbeiter der Bankfiliale plötzlich über Unwohlsein und Übelkeit geklagt hätten. Der Grund dafür sei eine unbekannte Flüssigkeit gewesen, die die Täter im Keller versprüht hätten. Sie habe sich unter anderem auf Türklinken befunden. Worum es sich dabei handelte und wozu die Einbrecher die Flüssigkeit genutzt hätten, sei noch unklar, sagte der Polizeisprecher.
Nachdem die Bankmitarbeiter über Übelkeit geklagt hätten, hätten Kollegen sofort den Rettungsdienst alarmiert und sämtliche Mitarbeiter aus dem Haus geholt. Der Grund für das Unwohlsein habe sich dann erst später gezeigt, erläuterte der Polizeisprecher.
Feuerwehr rückt aus
Die Gemeindefeuerwehr sei ausgerückt und habe den Bereich um die betroffene Filiale weiträumig abgesperrt. Auch ein ABC-Zug war im Einsatz. „Die Feuerwehr stellte bei der Überprüfung der Räumlichkeiten unter Atemschutz keine erhöhten Messwerte fest“, hieß es von der Polizei. Zwei Mitarbeiter der Bank seien vom Rettungsdienst versorgt worden, sie seien aber nicht verletzt gewesen.
„So viel Zeit können die Täter nicht gehabt haben“
Die Bankfiliale liegt an einer belebten Straße in der Nähe des Rathauses der Kleinstadt Stuhr. Ob es dort eine Kameraüberwachung im und um das Gebäude gebe, werde nun ermittelt. Auch sei noch unklar, wie viele Täter aktiv gewesen seien und wie sie geflüchtet seien.
Zu der Bank sagte der Polizeisprecher, es handele sich um eine eher kleine Filiale. Zum Zeitpunkt des Einbruchs sei die Bank wegen Mittagspause geschlossen gewesen, bevor sie am Nachmittag wieder geöffnet habe. „So viel Zeit können die Täter nicht gehabt haben“, sagte der Polizeisprecher.
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