4,8 Millionen Euro! Schlesinger hat sich Betriebsrente laut Anwalt „in 30 Jahren erarbeitet“
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- Die frühere rbb-Intendantin Patricia Schlesinger fordert eine satte Betriebsrente. Diese habe sie sich „erarbeitet“, sagt ihr Anwalt.
- Die Gesamtbetriebsrente könnte Berechnungen zufolge 4,8 Millionen Euro betragen.
- Schlesinger wird Vetternwirtschaft, Vorteilsnahme und Verschwendung vorgeworfen.
Sie soll sich auf Kosten der Beitragszahler bereichert haben, nun will sie noch mehr Geld!
Die frühere rbb-Intendantin Patricia Schlesinger fordert eine satte Betriebsrente in Höhe von 18.384,54 Euro pro Monat, und das bis an ihr Lebensende. Zahlen müssten das die Gebührenzahler. Bei durchschnittlicher Lebensdauer würde die Summe laut Berechnungen der Bild 4,8 Millionen Euro betragen!
Ihr Anwalt Ralf Höcker, das berichtet die Bild, argumentiere, seine Mandantin habe jahrelang große Verantwortung getragen und sich die Rente daher verdient. Es handele sich um eine „Betriebsrente, die sie sich in über 30 Jahren erarbeitet hat“.
Schlesinger ließ Rentenansprüche erhöhen
Laut Business Insider profitiert Schlesinger außerdem von der Änderung ihres Vertrages im Sommer 2021. Schlesinger verhandelte damals den Prozentsatz von 60 auf 66 Prozent hoch. Ihr letztes Gehalt lag bei rund 28.000 Euro. Davon möchte sie nun rund 66 Prozent.
Patricia Schlesinger wies die Vorwürfe der Vetternwirtschaft und Verschwendung stets zurück. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt noch. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, umstrittene Beraterverträge abgeschlossen zu haben, ihr Gehalt auf 303.000 Euro erhöht und zusätzliche Boni eingestrichen zu haben. Auch ein hochwertiger Dienstwagen, die Renovierung der Chefetage und ein Abendessen in ihrer Privatwohnung auf rbb-Kosten mit angeblich falschen Rechnungen werden ihr zur Last gelegt.
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