Aldi Nord will Twitter verlassen – auch andere Werbepartner wenden sich ab
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- Die Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) verliert Werbekunden
- So haben sich Apple, IBM und Disney von der Plattform abgewandt
- Sie ziehen damit den Zorn von Firmenchef Elon Musk auf sich
X (früher Twitter) steht seit der Übernahme durch Elon Musk öfter in der Kritik. Der Vorwurf: Weil der neue Chef mehr Wert auf Meinungsfreiheit legt, sehen zahlreiche Unternehmen die Plattform auf einmal als Risiko. So haben sich etwa Disney, IBM und Apple von Twitter abgewendet. Eigentümer Elon Musk schimpfte in Richtung der weglaufenden Werbekunden: „Go fuck yourself!“
Sogar deutsche Unternehmen ziehen ihre Präsenz oder Werbebudgets von der Plattform ab, wie eine Umfrage des Handelsblatt ergab. So wird Aldi Nord im kommenden Jahr seine Präsenz auf der Plattform komplett einstellen.
So verbreitete Aldi Nord Anfang November einen Beitrag mit einem dunkelhäutigem Model, welches das Weihnachtssortiment bewarb. Das Unternehmen monierte, dass beleidigende Kommentare nicht ausreichend moderiert würden.
Werbung schaltet Aldi Nord nach Informationen des Handelsblatt seit einem Jahr nicht mehr. Auch weitere Konzerne haben den Recherchen zufolge ihre Werbung auf X eingestellt, darunter Allianz, BASF, Mercedes Benz, Volkswagen, RWE und Siemens. Unternehmen wie Continental oder 1&1 teilen mit, dass sie X weiter in ihrem Werbemix nutzen.
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