Correctiv-Reporter will Deutschland wieder teilen, weil im Osten zu viele AfD und Wagenknecht wählen
Marcus Bensmann, Correctiv-Reporter und Mitautor der berüchtigten Recherche zum „Geheimtreffen“ in Potsdam, fordert wegen der hohen Zustimmung für die AfD im Osten eine neue deutsche Teilung.
Auf der Plattform X (Twitter) schrieb er:
„Dann sollten wir lieber über eine Trennung nachdenken. Es kann nicht sein, dass eine Mehrheit der ehemaligen DDR-Bürger, die nur 1/6 der Gesamtbevölkerung stellen, mit der Westbindung das Erfolgsmodell der Bundesrepublik zerstören. Die Tschechoslowakei hat es vorgemacht.“
Das Wahlverhalten der Ostdeutschen schmeckt nicht recht
35 Jahre nach dem Mauerfall will ein deutscher Journalist einen neuen „antifaschistischen Schutzwall“ hochziehen – wegen eines nicht genehmen Wahlverhaltens also den Staat zerschlagen. Ausgerechnet ein Mitarbeiter des Recherchenetzwerks, wie sich das Medienportal Correctiv nennt, das noch zu Jahresbeginn den Staat durch eine im November 2023 veranstaltete private Zusammenkunft mit einer Handvoll Vorträgen gefährdet sah. Inwiefern ein solches Ansinnen etwas mit der Auflösung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik und der Bildung der beiden neuen Staaten Tschechien und Slowakei zum 1. Januar 1993 zu tun haben soll, bleibt ein Rätsel.
Auch der Spiegel schimpft auf die unbotmäßigen Ostdeutschen: „Die Bewohner der Bundesländer Thüringen, Brandenburg und Sachsen haben im September bei den Landtagswahlen die große Chance, ihren Ruf endgültig zu ruinieren.“
Regierung und ihnen zugeneigte Medien sind schwer enttäuscht von den Wählern und finden offenbar, dass es Zeit ist, sie loszuwerden. Irgendwie läuft hier etwas verkehrt.
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