Deutschlandfunk-Mitarbeiter fordert „Todesstrafe, aber nur für Superreiche“
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Schlimm genug, was in seinem Kopf vor sich geht. Unfassbar, dass er es auch noch auf X veröffentlicht!
Ein Journalist, der für den Deutschlandfunk arbeitet, hat in einem menschenverachtenden Post bei X dafür plädiert, über die „Wiedereinführung der Todesstrafe für Superreiche“ nachzudenken.
Nils Schniederjann arbeitet nach eigener Aussage hauptsächlich beim Deutschlandradio, der öffentlich-rechtlichen Anstalt, die den Deutschlandfunk produziert. Beiträge von ihm erschienen auch in der Zeit. Auf X sinnierte der ÖRR-Journalist jetzt über den grausamen Mord an Brian Thompson (†50). Der Chef des größten US-Krankenversicherers United Healthcare war am 04. Dezember mitten in New York erschossen worden.
Todesstrafe zur Stärkung der Demokratie
In seinem Post zeigt Schniederjann Thompsons Mörder Luigi Mangione, der den Top-Manager ersten Erkenntnissen zufolge aus Hass auf Groß- und Gesundheitskonzerne auf offener Straße tötete. Deutschlandfunk-Journalist Schniederjann schreibt dazu: „Selbstjustiz ist falsch und zersetzt die Gesellschaft. Um das zu verhindern, könnte man noch einmal über den Vorschlag des amerikanischen Politikwissenschaftlers John McCormick nachdenken: Wiedereinführung der Todesstrafe, aber nur für Superreiche.“

Neben dem Portrait des New York-Killers zeigt Schniederjann das Cover des Buches, auf das er sich bezieht. In „Machiavelli und der populistische Schmerzensschrei“ diskutiert der Politikwissenschaftler John P. McCormick die kranke Idee, reiche Menschen mit der Todesstrafe für Wirtschaftsbetrug oder Steuerhinterziehung zu bestrafen. Der Autor argumentiert, dass solche Maßnahmen die Demokratie stärken könnten.
Nils Schniederjann hat seinen Post auf X inzwischen gelöscht, nachdem er für seine menschenverachtende Aussage kritisiert wurde. Bevor er beim öffentlich-rechtlichen Radio anfing, arbeitete Schniederjann unter anderem beim linksextremen Sozialisten-Magazin Jacobin.
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