Die Januar-Bilanz von ARD und ZDF: 98 unfassbare Fälle, bei denen „zufällig“ jemand interviewt wurde, der…
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Sie wirken wie Passanten, die zufällig vorbeilaufen und ein Interview geben. Manchmal werden sie befragt, wenn sie auf einer Demonstration sind. Oder sie werden uns als sachkundige Experten verkauft. Doch diese Interview-Partner des öffentlichen Rundfunks sind allesamt Politiker oder arbeiten für parteinahe Stiftungen. Es handelt sich bei nahezu allen Fällen um Parteien des linken Spektrums, wie SPD, Grüne oder Die Linke.
In zwei besonders dreisten Fällen wollten uns ARD und ZDF sogar ihre eigenen Mitarbeiter als Demonstranten unterjubeln.
Täglich tauchen mehrere Fälle dieser gestellten Interviews auf. NIUS dokumentierte bereits reihenweise Fälle von „Anti-Rechts-Demonstrationen“ und der Sendung Klimazeit.
Zahlreiche Fälle von Demonstrationen
Im Januar 2024 fanden fast täglich bundesweit Demonstrationen statt. Die Bauernproteste wurden von den „Anti-Rechts-Demos“ abgelöst. In den unzähligen Regional-Programmen wurde laufend über diese Veranstaltungen berichtet. Reporter sprachen mit Besuchern und baten um ihre Statements. Dass es sich hier häufig um Politiker handelt, wurde schlichtweg nicht erwähnt.
In mehreren Beiträgen wurden Interviews mit den Anmeldern dieser Demos gesendet, auch hier handelte es sich um Grüne und Sozialdemokraten. Bei dieser Dichte muss man zwingend davon ausgehen, dass die Parteizugehörigkeiten mutwillig weggelassen werden und dies kein Versehen ist.
Demonstrationen sind politische Veranstaltungen, daher sollte der Zuschauer dringend erfahren, wer da gerade spricht, damit er das Gesagte richtig einordnen kann. Allein im Januar lassen sich 98 Fälle aufzeigen, in denen „zufällige“ Gesprächspartner in Parteien aktiv oder sogar Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender waren.

Übersicht der Parteizugehörigkeiten, Lobby-Gruppen und Mitarbeiter von ARD und ZDF.
Mitarbeiter von ARD und ZDF spielen Demonstranten
Bei einer „Anti-Rechts“-Demo in Frankfurt gab sich die ARD-Mitarbeiterin Hadija Haruna-Oelker als eine Aktivistin aus, die sich gegen Rassismus engagiert. Der Hessische Rundfunk räumte den Fehler ein und korrigierte den Beitrag in der Mediathek.
Wenige Tage später tauchte die Tatort-Schauspielerin Roxana Samadi beim Bericht aus Berlin im ZDF in einem Demo-Beitrag auf. Auch hier wurde nicht erwähnt, dass sie bereits für mehrere Formate für ARD und ZDF vor der Kamera stand.

ARD und ZDF Zufälle im Januar, Fall 1-25

ARD und ZDF Zufälle im Januar, Fall 26-50

ARD und ZDF Zufälle im Januar, Fall 51-75

ARD und ZDF Zufälle im Januar, Fall 76-98
Vermeintlich neutrale Experten
Sie forschen zu Klima, Konflikten und Rechtsextremismus. Einige dieser Experten treten mehrmals pro Monat in verschiedenen Formaten oder Talkshows auf und wirken wie Fachleute, die auf spezielle Themengebiete spezialisiert sind. Was uns ARD und ZDF verschweigen ist, dass viele von ihnen bei den Grünen oder SPD aktiv sind oder für linke Organisationen wie die Rosa-Luxemburg-Stiftung arbeiten.
ARD und ZDF betonen immer, dass sie transparent und staatsfernen Journalismus betreiben würden. Diese Art von Berichterstattung zeichnet einmal mehr ein Zerrbild, welches so nicht existiert.
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