Nach NIUS-Enthüllung über gefälschtes Baerbock-Zitat: Deutsche Presseagentur kündigt Untersuchung an
Ein Beitrag von
Die Deutsche Presseagentur (DPA) und das ZDF haben ein Zitat von Annalena Baerbock (Grüne) verfälscht, um die Außenministerin vor einer öffentlichen Peinlichkeit zu bewahren. Baerbock hatte von 1,3 Milliarden Europäern gesprochen. Mittlerweile hat die DPA eine interne Untersuchung angekündigt. Das Vorgehen entspreche nicht den üblichen Standards.
Der Vorgang ist bemerkenswert, weil die DPA von der Bundesregierung mit über einer Million Euro finanziert wird. Auf Social Media sorgt der Vorgang für große Aufregung. Auch die ARD verfälschte das Zitat von Baerbock.

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) während einer Rede im Auswärtigen Amt in Berlin.
Der Vorgang: Am Donnerstag hielt Annalena Baerbock eine Rede im Plenum des Ministerrats der OSZE-Staaten auf Malta. Dort sagte sie in Richtung des russischen Außenministers Sergej Lawrow: „Sie können sich selbst etwas vormachen, nicht aber der Welt, nicht den 1,3 Milliarden Menschen in Europa.“ Problem: In Europa leben gar nicht 1,3 Milliarden Menschen, sondern deutlich weniger, nämlich nur 750 Millionen. Die DPA und das ZDF verbreiteten das peinliche Baerbock-Zitat in ihren Artikeln. Das ZDF hob das Zitat sogar als Zwischenüberschrift hervor. Nachdem es auf Social Media Spott und Häme für Baerbocks grob falsche Fakten gehagelt hatte, geschah etwas Wundersames: Bei ZDF und DPA änderte sich das Zitat. Nun hieß es dort: „Sie können sich selbst etwas vormachen, nicht aber der Welt, nicht den 1,3 Milliarden Menschen in der OSZE-Region.“

Korrigierte die DPA den Baerbock-Versprecher?
Korrigierte die Deutsche Presse Agentur Baerbocks neuesten Versprecher?
Hatten DPA und ZDF also falsch zugehört, falsch berichtet? Oh nein! Baerbock hat tatsächlich von 1,3 Milliarden Menschen in Europa gesprochen. Um die Ministerin zu schützen, veränderten DPA und ZDF das Zitat. Die DPA schickte sogar eine Korrektur über ihren Nachrichtendienst. Dort heißt es: „Die Ministerin hat sich versprochen. Die Stelle wurde entsprechend korrigiert.“

So stellte das gebührenfinanzierte ZDF den Baerbock-Versprecher klar.
Auch die ARD übernahm das verfälschte Zitat von Außenministerin Baerbock.

Nicht nur das ZDF und die DPA nutzen das verfälschte Zitat, sondern auch die ARD.
Doch wie kam es zu dieser Korrektur? Nach NIUS-Informationen wandte sich die DPA direkt ans Auswärtige Amt und wies die Beamten dort auf den Fehler von Annalena Baerbock hin. Daraufhin einigte man sich, das Zitat anzupassen, obwohl es anders gesagt wurde. Das ZDF änderte das Zitat auch in seinem Artikel. Dort steht es nun, obwohl Ministerin Baerbock es so nie gesagt hat. Ein höchst unüblicher Vorgang. Normal wäre es gewesen, ein direktes Zitat mit einer Falschinformation entweder gar nicht zu verwenden, über das falsche Zitat zu berichten oder das falsche Zitat im Original zu verwenden und es redaktionell einzuordnen.
DPA gibt Statement nach NIUS-Berichterstattung ab
Auf X hat die DPA am Freitagnachmittag eine interne Untersuchung aufgrund der Affäre angekündigt. Im Text heißt es unter anderem: „Dieses Vorgehen entspricht jedoch nicht den dpa-Standards. Ein direktes Zitat ist für Nachrichtenagenturen heilig. Im dpa-Handbuch heißt es dazu: ‚Auf keinen Fall dürfen inhaltliche Veränderungen bei vollständig wiedergegebenen Zitaten vorgenommen werden.‘ Der Fehler wird derzeit intern aufgearbeitet.“
Mehr NIUS: „Ampel-Aus“ ist das Wort des Jahres 2024
Noch mehr News:
- Baerbock & Blinken: Ist der US-Außenminister ihre neue Liebe?
- Mann nannte sie „dümmste Außenministerin der Welt“: Baerbock stellt Strafantrag!
- 700 Milliarden Euro für die Ukraine? Baerbock verplappert sich bei Bloomberg
- Mal wieder knapp daneben: Baerbock macht Lübeck zur Schokoladen-Stadt
- „Beim Trampolinspringen zu oft an die Zimmerdecke geknallt“: Rentner muss 800 Euro Strafe für Baerbock-Kommentar zahlen!
- Kosten für Styling und Fotografen explodieren: Baerbock verschminkt jeden Tag, was ein Rentner im Monat hat!
- Freispruch! Gericht kassiert 6000-Euro-Strafbefehl: Diese Anti-Grünen-Plakate sind NICHT strafbar
- „Achtung Reichelt!“: Baerbock ist nur peinlich, Habeck ist gefährlich!
- Baerbock soll auch dort gewesen sein: Schwarz-grüner Wein-Abend bei Laschet sorgt für Aufregung – Laschet rechtfertigt sich
- Aschaffenburg: Bayerischer Rundfunk nennt Terror-Tat „spannend“ und „interessant“
Mehr NIUS:
So sehen Sie mehr NIUS auf Google News
Youtuber-Paar treibt Baby mit Downsyndrom ab und erhält jetzt Morddrohungen
Wie damals für George Floyd: Tausende Menschen knien jetzt für ermordeten Henry Nowak auf TikTok
Karl Lauterbach teilt bei Lanz aus: „Dieser Zirkus erinnert mich an das Lügen-Gerede von Lindner“
Plötzlich gegen die Brandmauer: Hat die Bild-Zeitung ihren AfD-Kurs geändert?
Die fatale Rolle der UNRWA: ZDF will TV-Doku über das Palästinenserhilfswerk nicht zeigen
Die Empörungswelle gegen die neue NIUS-Werbekampagne
„Ausgelassen gefeiert“: So verharmlost die Tagesschau die Gewalt von Paris
Mehr NIUS:
Karl Lauterbach teilt bei Lanz aus: „Dieser Zirkus erinnert mich an das Lügen-Gerede von Lindner“
Plötzlich gegen die Brandmauer: Hat die Bild-Zeitung ihren AfD-Kurs geändert?
Die fatale Rolle der UNRWA: ZDF will TV-Doku über das Palästinenserhilfswerk nicht zeigen
Die Empörungswelle gegen die neue NIUS-Werbekampagne
„Ausgelassen gefeiert“: So verharmlost die Tagesschau die Gewalt von Paris
Neuer „Digitale Medien-Staatsvertrag“: Greift der Staat schon diesen Sommer nach den Algorithmen?
NIUS jetzt auch auf WhatsApp
CDU-Politiker Roland Koch über Schwarz-Rot bei Lanz: „Wir sind in einer Gefangenschaft mit der SPD“
Marc Sierzputowski
Artikel teilen
Kommentare