Go woke go broke: Die Sports Illustrated druckt Transfrau aufs Cover – und muss jetzt Mitarbeiter entlassen
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Der Herausgeber des amerikanischen Sportmagazins Sports Illustrated hat angekündigt, einen Großteil der Belegschaft zu entlassen. Das berichtet NBC News mit Bezug auf interne Emails.
Die Zeitschrift, die seit 1954 verlegt wird und in den USA jedes Jahr den Sportler des Jahres kürt, war eine der größten sportjournalistischen Marken der USA. Bekanntheit erlangte Sports Illustrated unter anderem auch dadurch, dass das Magazin einmal jährlich die „Swimmsuit Issue“ druckte: ein Ausgabe, in der Models und Sportlerinnen in Bikinis posieren. Unter anderem Tyra Banks oder Heidi Klum erlangten durch diese Fotos bekannt.
Doch Sports Illustrated geriet in den letzten zwei Jahren in die Kritik, weil es, weil die Zeitschrift 2022 begann, Übergewichtige, Alte und Transfrauen auf ihre Cover zu drucken – um „diverser zu werden und die Breite der Gesellschaft abzubilden“, wie es einst hieß. So zierte unter anderem die Transfrau Kim Petras die Titelseite; ebenso wie Plus-Size-Modells Yumi Nu.


Im Internet regte sich Protest. User auf Twitter riefen zum Boykott auf und schrieben, Sports Illustrated versuche aus ideologischen Gründen die Schönheitsideale der eigenen Leser zu verändern. Auch wurde argumentiert, dass das Magazin Übergewicht beschönige und Transaktivismus unkritisch eine Bühne gebe.
Ob das dazu führte, dass nun Stellen gekürzt werden müssen? Der kanadische Psychologe, Dr. Jordan Peterson, schrieb ironisch, er könne sich nicht vorstellen, warum die Einkürzungen nun vorgenommen werden müssen.
Mass layoffs hit Sports Illustrated: https://t.co/G0Nbzi7dug
— Dr Jordan B Peterson (@jordanbpeterson) January 20, 2024
I can't imagine why. pic.twitter.com/ubqxDLnZEd
Die Marke Sports Illustrated, die jahrezehntelang zum Time Inc., einer Tochter von Time Warner gehörte, und 2018 an die Mediengruppe Meredith verkauft wurde, könnte derweil in unerwarteter Form weiterleben, wie es im Bericht heißt. Im Jahr 2022 habe man bekannt gegeben , dass man mit einem Entwickler und einer Hotelgruppe zusammenarbeitet, um Sports Illustrated Resorts zu eröffnen, „ein neues Premium-, Lifestyle-Resort und Unterhaltungsziel“. Ob die Unternehmensziele ebenso progressiv sein werden wie die Titelgestaltungen des Magazins? Man darf sich überraschen lassen.
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