„Kein neues Phänomen“: „Freibad-Experte“ relativiert im Deutschlandfunk Gewalt in Schwimmbädern
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Immer wieder kommt es in Freibädern zu körperlichen Auseinandersetzungen, fast immer sind männliche Bad-Besucher mit Migrationshintergrund involviert. In einem Instagram-Beitrag des Deutschlandfunks liefert ein „Freibad-Experte“ jetzt eine scheinheilige Relativierung der Gewalt im kühlen Nass.
Immer wieder kam es zuletzt in deutschen Freibädern zu Gewaltszenen – oftmals durch Täter mit Migrationshintergrund. In einer Info-Kachel des Deutschlandfunks erklärte nun der Historiker Matthias Oloew, „Freibad-Experte“ und „Freibad-Enthusiast“, dass dies nichts Neues sei. „Wenn es an heißen Tagen zu eng wird, kann es aber auch zu Konflikten kommen“, heißt es im Beitrag. „Das ist übrigens kein neues Phänomen – und hat es schon in den 20er- und 30er-Jahren gegeben“, so Oloew. Früher sei darüber nur weniger berichtet worden, meinte der studierte Kulturhistoriker.
Der Freibad-Experte war früher beim Tagesspiegel angestellt und fungierte seit 2009 als Pressesprecher der Berliner Bäder-Betriebe.
In Berlin kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu heftigen Schlägereien in Freibädern. Im Bezirk Neukölln prügelten sich vor zwei Wochen rund 20 Jugendliche. In den Schwimmbädern der Hauptstadt gilt deshalb auch in diesem Jahr eine Ausweispflicht. Zudem gibt es in einzelnen Bädern Taschenkontrollen und einen Wachschutz.
Mehr NIUS: Schlägerei in Berliner Freibad: 20 Jugendliche gehen auf zwei Brüder los
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