TV-Skandal bei „Demo gegen Rechts“: ARD interviewt ARD-Mitarbeiterin und gibt sie als Demonstrantin aus!
Schon wieder ein Interview-Skandal bei der ARD, wo sich regelmäßig „rein zufällig“ ausgewählte Interview-Partner als Politiker von SPD oder Grüner Partei herausstellen. Aber dieses Mal ist es noch dreister: Die ARD gibt die eigene Mitarbeiterin als Demonstrantin aus. Und wird ertappt!
Sonntag in Frankfurt, zahlreiche Menschen demonstrieren in der Main-Metropole gegen die AfD. Die Hessenschau interviewt eine Demonstrantin namens Hadija Haruna-Oelker, die auch auf der Demo-Bühne gesprochen hat und Parallelen zwischen der heutigen Zeit und der Zeit des Nationalsozialismus zieht.
Einfach nur eine zufällig ausgewählte Demonstrantin? Nein! Hadija Haruna-Oelker ist Mitarbeiterin des Hessischen Rundfunks, der zur ARD gehört, spricht sogar Kommentare in den Tagesthemen, spricht dort auch als Expertin für Rassismus. Im ARD-Beitrag wird sie als „Autorin“ von der „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“ vorgestellt. Kein Wort davon, dass sie für die ARD arbeitet.
Auf Tagesschau.de ist die „Meinung von Hadija Haruna-Oelker, HR, zum Anschlag von Hanau“ zu sehen (18. Februar 2021)
Es stellen sich gleich mehrere Fragen: Musste das ARD-Team nicht wissen, dass es hier eine Kollegin interviewt? Erkannte niemand in der Redaktion die eigene Kollegin? Oder wurden die Zuschauer hier ganz bewusst getäuscht. Und weiter: Wieso treten öffentlich-rechtliche Journalisten, die von Zwangsgebühren bezahlt werden und zu besonderer Ausgewogenheit verpflichtet sind, als Aktivisten bei Demonstrationen auf?
Ebenfalls bemerkenswert: Im HR-Satireformat „Schön blöd“ wurde am Sonntagabend ein Video veröffentlicht, in der Beschreibung heißt es: „Rechtsextreme von AfD und CDU wollen, dass Nazis wieder salonfähig werden …“