PIEP! RBB zensiert Kritik von Serdar Somuncu an Enissa Amani
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Kontroverse im rbb-Podcast „Schröder & Somuncu“: Entertainer Serdar Somuncu kritisiert Comedian Enissa Amani heftig für propagierten Israel-Hass. Der rbb reagiert mit drastischen Maßnahmen.
In der aktuellen Podcast-Folge von Florian Schroeder und Serdar Somuncu, ausgestrahlt beim öffentlich-rechtlichen Sender rbb, sorgt eine hitzige Debatte für Aufsehen. Somuncu wirft seiner Comedian-Kollegin vor, gegen Israel zu hetzen und Verbindungen zu Personen mit judenfeindlichen Ansichten zu haben. Der rbb reagierte prompt, indem er den Namen der Künstlerin kurzerhand auspiepte, um eine direkte Nennung zu verhindern. Bei der prominenten Kollegin handelt es sich um niemand Geringeren als die iranisch-deutsche Komikerin und Schauspielerin Enissa Amani.
Es piept beim rbb
Die Entscheidung des rbb, den Namen zu zensieren, löst nun Diskussionen aus, etwa über die Grenzen der Meinungsfreiheit und die Rolle der öffentlich-rechtlichen Sender. Kritiker werfen dem Sender vor, in die redaktionelle Unabhängigkeit der Moderatoren einzugreifen und unbequeme Meinungen zu unterdrücken.

Schauspielerin und Komikerin Enissa Amani wird Judenhass und Anti-Israel-Propaganda vorgeworfen.
Wörtlich sagte Somuncu: „Ich möchte da noch mal ein paar Personen benennen. Eine PIEP, zum Beispiel, die sich Menschenrechtlerin nennt, die sich ablichten lässt mit Frauen, die ganz klar antisemitisch sind, die Kontakt hat zu Kreisen, die sich ganz deutlich antisemitisch äußern, die darf sich nicht Menschenrechtlerin nennen (…). Und es gibt noch viele andere Leute, die ich auf Twitter lese, die mit einer Unverhohlenheit – wie die von mir eben erwähnte PIEP – antisemitische Propaganda machen.“
Doch das war nicht alles – der Entertainer nahm auch die SPD-Aktivistin Sawsan Chebli ins Visier – und das ganz ohne Zensur. Sein Vorwurf: Chebli prangere täglich Ungerechtigkeiten gegenüber Muslimen an, schweige jedoch zu den Opfern in Israel. Somuncu stellte die brennende Frage nach den Beweggründen für diese vermeintliche Diskrepanz.

Somuncu positioniert sich unmissverständlich gegen jegliche Art von Judenfeindlichkeit.
Somuncus klares Statement
Somuncu positionierte sich unmissverständlich im Israel-Konflikt und nahm Stellung gegen den islamistischen Hass auf Juden. Seine klare Botschaft: „Israel verteidigt sich in diesem Krieg und ist nicht der Angreifer.“
Dabei holte er aus, um auf Missstände hinzuweisen: „Ich kenne keine einzige Moschee in Deutschland, die von Polizei bewacht und beschützt werden muss. Ich kenne keinen einzigen Vorfall, in dem ein Jude einen Moslem angreift, weil er ein Moslem ist. Ich kenne keinen Vorfall, in dem Israelis demonstrieren und palästinensische Flaggen verbrennen in Deutschland. Das Gegenteil kenne ich aber. Jede Synagoge muss beschützt werden von der Polizei. Ständig gibt es Übergriffe auf jüdische Menschen, weil sie eine Kippa tragen.“
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