Finanziert von der Bundesregierung: Mit Steuergeldern werden jetzt Mitarbeiter an Jan Böhmermann vermittelt
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- Ein neues Stipendienprogramm vermittelt junge Menschen mit „Migrationsgeschichte, Rassismus- oder Armutserfahrungen“ an Redaktionen.
- Dabei absolvieren die Stipendiaten ein bezahltes Praktikum, das Praktikumgehalt wird dabei mittels Stipendium noch einmal aufgestockt.
- Unternehmen wie Der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung oder das Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld (ZDF Magazin Royale) profitieren so von günstigen Gehältern für Mitarbeiter.
Mit dem Programm „Vielfalt im Investigativjournalismus stärken 2025“ bietet der Verein Neue deutsche Medienmacher (NDM) ein Stipendien-Programm an, das sich an „junge Journalist:innen mit Migrationsgeschichte, Rassismus- oder Armutserfahrungen – unabhängig von einem Studienabschluss“ richtet.
Geld für den Verein kommt über „Demokratie leben!“
NDM ist ein Netzwerk von Journalisten, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den Themen „Vielfalt und Diversität“ sowie „Hass im Netz“ mehr Aufmerksamkeit in der deutschen Presselandschaft zu verleihen. Geld für den Verein gibt es von „Demokratie leben!“, ein Förderprogramm des Familienministeriums.

Kontinuierlich steigende Fördergelder für die „Neuen deutschen Medienmacher“ seit 2021.
Seit 2021 wurden rund 1,5 Millionen Euro Steuergeld über das Programm an den Verein ausgeschüttet. Dazu kassieren die Medienmacher weitere Spenden und Mitgliedsbeiträge. Das Fellowship-Programm richtet NDM in Zusammenarbeit mit dem Verein „Netzwerk Recherche“ aus.
Böhmermann, Spiegel & Co. profitieren
Bis zum 2. März 2025 können Interessierte ihre Bewerbung einreichen. Diese werden dann vorsortiert und eine Jury legt eine Auswahl den Medienhäusern vor. Besonders absurd: Die Medienhäuser entscheiden dann selbst, wer beim Förderprogramm den Zuschlag erhält und ein Praktikum bei Böhmermann, Spiegel & Co. absolvieren darf.
Auf der Ausschreibungs-Seite sichert NDM den Stipendiaten „finanzielle Unterstützung zusätzlich zum Praktikumsgehalt, um strukturelle Hindernisse wie knappe Ressourcen zu überwinden“ zu. Gerade Mieten in Städten wie Köln, Berlin, München oder Hamburg sind hoch. Nur durch die Hilfe der steuergeldfinanzierten Organisation werden solche Praktika realistisch.
Die Auswahl der Partnerredaktionen ist auf das politisch linke Spektrum limitiert:
- Der Spiegel (Ressort Deutschland, Hamburg),
- Die Tageszeitung (taz Recherche und Reportage, Berlin),
- LaboM (Vollbild, Berlin),
- Süddeutsche Zeitung (SZ Investigative Recherche, München),
- Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld (ZDF Magazin Royale, Köln)
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