„Batman“-Star Val Kilmer im Alter von 65 Jahren gestorben
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Val Kilmer war einst ein Spitzenverdiener in Hollywood, dann verlor er durch eine Krebserkrankung seine Stimme. Wenige Jahre vor seinem Tod kehrte er trotzdem auf die Leinwand zurück.
Der US-Schauspieler Val Kilmer ist tot. Er sei am Dienstag (Ortszeit) im Alter von 65 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben, berichteten US-Medien unter Berufung auf seine Tochter Mercedes Kilmer. Zunächst hatte die New York Times berichtet.

Der US-Schauspieler bei einer Pressekonferenz des Films „Twixt“ während des 36. Toronto International Film Festival.
Der gebürtige Kalifornier, der durch Filme wie „Top Gun“ (1986), „The Doors“ (1991) und „Batman Forever“ (1995) berühmt wurde, wurde nach Angaben seiner Tochter 2014 mit Kehlkopfkrebs diagnostiziert. Er musste sich einer Chemotherapie und einem Luftröhrenschnitt unterziehen.

Joanne Whalley und Val Kilmer in dem Film „Kill me Again“.
Berühmt wurde Kilmer mit der Rolle des Kampfpiloten Tom „Iceman“ Kazansky in dem Actionfilm «Top Gun» an der Seite von Tom Cruise. Kilmer und Cruise als Kampfpilot Pete „Maverick“ Mitchell spielten erbitterte Konkurrenten, die sich bei riskanten Kampfflügen überbieten. 2022, mehr als 30 Jahre später, erschien mit „Top Gun: Maverick“ die Fortsetzung. Darin war auch Kilmers Figur Iceman an Krebs erkrankt und hatte seine Stimme verloren.
Große Rollen, große Gagen
In den 80er und 90er Jahren zählte Kilmer zu Hollywoods Topverdienern. In dem Fantasy-Kultfilm „Willow“ (1988) spielte er an der Seite der britischen Schauspielerin Joanne Whalley, die er kurz nach Drehende heiratete. Oliver Stone holte ihn 1991 für den Musikfilm „The Doors“ vor die Kamera. Darin verwandelte sich Kilmer in den legendären Sänger Jim Morrison.

Mercedes Kilmer und Jack Kilmer, die Kinder von Val Kilmer.
In „Tombstone“ (1993) spielte er den Westernhelden Doc Holliday, in Joel Schumachers «Batman Forever» (1995) schlüpfte er in den ikonischen Fledermausanzug. Mit der Filmlegende Marlon Brando drehte er 1996 „DNA – Die Insel des Dr. Moreau“. Spätere Filme floppten, auch sein Ruf als streitlustiger Mensch kostete ihn in Hollywood Rollen.
Doku mit gebrochener Stimme
In der Doku „Val“ schaute er 2021 auf sein Leben zurück – sichtbar angeschlagen von seiner Krebsbehandlung. In einer Szene spricht er mit krächzender, kaum verständlicher Stimme. Sein Sohn Jack aus der geschiedenen Ehe mit Whalley fungierte daher als Erzähler.
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