Verheerende Zahlen! Klare Mehrheit der Deutschen misstraut ARD, ZDF, Deutschlandfunk & Co.
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Diese Zahlen lassen sich nicht schönreden! Das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist in Deutschland massiv erschüttert. Eine neue repräsentative Civey-Umfrage unter 5000 Befragten vom 12. bis 20. Oktober 2025 zeigt: Eine klare Mehrheit der Bürger hält die politische Berichterstattung von ARD, ZDF, Deutschlandfunk und anderen Ablegern des ÖRR nicht mehr für ausgewogen. Mehr als 55 Prozent bewerten diese Sender als politisch einseitig.
42,1 Prozent sprechen sogar ausdrücklich von einer sehr einseitigen Ausrichtung. Weitere 13,7 Prozent stufen die Berichterstattung als eher einseitig ein. Nur 16 Prozent bezeichnen sie als eher ausgewogen und lediglich 9,9 Prozent halten den ÖRR für sehr ausgewogen. Der Rest antwortete mit teils/teils oder weiß nicht.

Immer wieder im Zentrum der Kritik: ZDF-Moderatorin Dunja Hayali – da helfen auch süße Hunde-Fotos nichts.
Auch der Westen ist überwiegend skeptisch
Besonders brisant ist, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht einmal mehr in den alten Bundesländern eine Vertrauensmehrheit hält. In Westdeutschland bewerten je nach Region nur noch zwischen 26 und 30 Prozent die Berichterstattung des ÖRR als ausgewogen. In Schleswig-Holstein und Hamburg sind es 30 Prozent, in Niedersachsen 28 Prozent, ebenso in Nordrhein-Westfalen. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland liegt dieser Wert bei 27 Prozent, gleichauf mit Baden-Württemberg. Bayern bildet das westdeutsche Schlusslicht mit 26 Prozent. Damit steht fest: Selbst in Regionen mit traditionell hoher Bindung an ARD und ZDF glaubt die große Mehrheit der Menschen nicht mehr an die politische Neutralität des Systems.

Ebenfalls für das ZDF tätig: Polit-Agitator Jan Böhmermann. Regierungskritiker kommen bei ihm nicht nur schlecht weg, sie werden in seiner Sendung „Magazin Royal“ auch diffamiert und sogar verleumdet.
Mehr lesen: „Schlecht recherchierter Journalismus“: Gericht wirft Böhmermann Falschberichterstattung im Fall Schönbohm vor
Im Osten sind die Zahlen vollends im Keller
Im Osten ist das Misstrauen noch deutlich ausgeprägter. In Thüringen trauen nur 15 Prozent dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk politische Ausgewogenheit zu, in Brandenburg 16 Prozent. Sachsen-Anhalt und Sachsen liegen jeweils bei 14 Prozent. Das bedeutet: Über vier Fünftel der ostdeutschen Bevölkerung halten die politische Berichterstattung des ÖRR für einseitig.
Die Zahlen offenbaren eine tiefe Vertrauenskrise. Das öffentlich-rechtliche System, das über Pflichtbeiträge finanziert wird, büßt seine gesellschaftliche Akzeptanz immer stärker ein. Nach etlichen Skandalen um einseitige Berichterstattung und Regierungsnähe, Vetternwirtschaft und verschwenderische Verwendung von Beitragsgeldern ist das Vertrauen so gut wie zerstört.
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