Zwangsgebühren-Irrsinn: Ex-RBB-Direktorin erhält bis ans Lebensende jeden Monat 8000 Euro
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Seit 2017 ist sie Professorin für Fernseh-Journalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal, zählt mit den rund 7000 Euro Gehalt ohnehin zu den Spitzenverdienern im Land: Claudia Nothelle. Nun sprach ihr das Arbeitsgericht Berlin ihr ein sattes zusätzliches Ruhegehalt zu, das sie bis zum Lebensende erhält.
Ein weiteres Beispiel für die vollkommen aus dem Ruder gelaufene Verwendung der Gelder, die den Beitragszahlern unter Strafandrohung abgenommen werden: Das Arbeitsgericht Berlin entschied am Freitag, dass der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) der bereits 2016 ausgeschiedenen ehemaligen Direktorin Claudia Nothelle weiterhin jeden Monat mehr als 8437 Euro Ruhegehalt zahlen muss – bis ans Lebensende.
Ruhegehalt könnte bis zu 4 Millionen Euro betragen
Nothelle war ab 2009 Programmdirektorin des RBB, verließ den Sender Ende 2016 zum Amtsantritt von Patricia Schlesinger auf eigenen Wunsch. 2019 lief ihr Direktorenvertrag aus, Nothelle bezog daraufhin zusätzlich zu ihrer Abfindung ein Ruhegeld – das ihr laut Vertrag bis zur Rente zusteht.

Patricia Schlesinger, ehemalige Intendantin des RBB.
2023 allerdings stellte die neue RBB-Führung um Ulrike Demmer die Zahlungen ein und forderte bereits überwiesenes Geld zurück. Nothelle und der RBB klagten. Am Freitag wies das Arbeitsgericht die Gegenklage des Senders gegen Nothelle ab.
Laut René Weißflog, dem Anwalt des RBB, könnten das bis zu 4 Millionen Euro an Zahlungen bedeuten!
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