14-Jähriger verletzt zwei Personen mit Messer: Polizei lässt Täter aufgrund fehlender Haftgründe laufen
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- Ein 14-Jähriger hat am Samstagabend in Hamburg zwei Personen niedergestochen.
- Der minderjährige Täter wollte Tabak kaufen, als er diesen nicht bekam, stach er auf den Ladenbesitzer und ein 15-Jährigen, der schlichten wollte, ein.
- Die Polizei nahm den Täter fest, ließ ihn aber aufgrund fehlender Haftgründe wieder frei. Nach Informationen von Pleiteticker.de geht die Polizei davon aus, dass bei dem Täter keine Wiederholungs-/, Flucht-/ oder Verdunklungsgefahr vorliegt.
Zwei Personen liegen niedergestochen auf dem Bürgersteig und schreien vor Schmerzen, während Blut über den Gehweg fließt. Sanitäter kümmern sich um die Opfer eines Messerangriffs. Der Täter ist erst 14 Jahre alt und stach auf zwei Männer ein, weil er kein Tabak kaufen konnte. Dieses Schreckenszenario ist am Samstagabend in Hamburg Realität geworden. Und: Die Polizei hat den Messerstecher erstmal entlassen- es lägen „keine Haftgründe vor“.
Die Tat ereignete sich um 20:27 Uhr in der Wandsbeker Marktstraße im Hamburger Stadtteil Wandsbek. Der 14-Jährige sprach laut Angaben der Polizei einen 15-Jährigen an und bat ihn, Tabak in einer nahegelegenen Shisha-Shop zu besorgen. Jedoch weigerte sich der 29-jährige Besitzer des Geschäfts, ihm diesen zu verkaufen!
Entlassung aufgrund fehlender Haftgründe
Daraufhin verlor der 14-Jährige angeblich die Kontrolle. Berichten zufolge stach er dem Ladenbesitzer ein Messer in den Unterarm, wodurch dieser schwer verletzt wurde. Als der 15-Jährige daraufhin eingreifen wollte, um zu schlichten, wurde er ebenfalls von dem Messer getroffen und am Arm verletzt. Nach der Tat flüchtete der junge Angreifer in Richtung U-Bahnhof Wandsbek. Während seiner Flucht setzte er gegen drei mutige Augenzeugen, die ihn verfolgten, Pfefferspray ein. Trotzdem gelang es den Passanten, den Jungen auf dem Bahnsteig zu überwältigen und der Polizei zu übergeben. Der Täter wurde festgenommen, Messer und das Pfefferspray konnte die Polizei ebenfalls sicherstellen. Beide Tatwaffen hatte der 14-Jährige auf die Gleise der Bahn geworfen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche aufgrund fehlender Haftgründe entlassen.
Eine Sprecherin der Polizei Hamburg sagte Pleiteticker auf Nachfrage, man sehe bei dem Täter keine Wiederholungs-/, Flucht-/ oder Verdunklungsgefahr. Entsprechend habe man den „Burschen“ entlassen, jetzt liefen die Ermittlungen. Bei dem Täter soll es sich um einen Deutschen handeln.
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