27 Monate wartet die Berliner Polizei, bis sie das Foto des Messerstechers veröffentlicht
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Seit zweieinhalb Jahren läuft ein gemeingefährlicher Messerstecher frei herum – und die Behörden veröffentlichen kein Fahndungsfoto. Erst jetzt sind die Bilder öffentlich, ganze 27 MONATE nach der grausamen Tat! Die Berliner Polizei hat am heutigen Tag einen Fahndungsaufruf im Zusammenhang mit einer Messertat veröffentlicht, die mehr als zwei Jahre zurückliegt.
Die Meldung im Original:
„Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die Polizei Berlin um Mithilfe bei der Identifizierung eines bislang unbekannten Tatverdächtigen. Der Abgebildete soll am 15. März 2022, gegen 12 Uhr in der Postbank-Filiale im Mühlenberg-Center in der Greifswalder Straße 90 in Prenzlauer Berg aus einer Gruppe von vier Personen heraus mit einem Messer mehrfach auf einen damals 42-jährigen Mann eingestochen haben. Dieser erlitt dadurch Stichverletzungen an einem Oberarm, am Oberkörper und am Hals, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden.
Die Kriminalpolizei fragt:
-
Wer kennt den Abgebildeten und kann Angaben zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort machen?
-
Wer hat den Mann vor, während oder nach der Tat gesehen?
-
Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?“
Ende der Meldung.
Mehr als zwei Jahre lässt sich die Polizei Zeit, bevor sie nach einem offenkundig gewaltbereiten und skrupellosen Kriminellen fahndet, obwohl die Fotos seit Jahren vorliegen. Die Gefährdung der Öffentlichkeit durch den Mann wird offenbar in Kauf genommen. Warum ist das so? Die immer gleiche, absurde Antwort: Es geht um die Persönlichkeitsrechte des Täters und das Recht am eigenen Bild. Erst wenn die Ermittlungsbehörden glauben, dass alle anderen Fahndungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, dürfen sie die Fotos veröffentlichen. Das dauert – gerade in Berlin – oft Jahre.
Diese Fotos veröffentlichte die Polizei:



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