Absturz der Wirtschaft: Die Zuversicht der Deutschen sinkt dramatisch
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Die Zuversicht der Deutschen in die eigene Wirtschaftskraft sinkt in den Keller. Auch die Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung hat einen neuen Tiefpunkt erreicht.
In einer von der Bundestagsfraktion der CDU/CSU beauftragten Allensbach-Umfrage gab die Hälfte der Befragten an, dass Deutschland in zehn bis 15 Jahren nicht mehr zu den führenden Wirtschaftsnationen zählen wird – ein Anstieg von 20 Punkten im Vergleich zu 2022.
Gleichzeitig glauben nur noch 31 Prozent an eine führende Rolle des Landes, heißt es in der Studie, die am Donnerstag vorgestellt wurde. 2022 lag der Wert noch bei 48 Prozent. Auch in der Wirtschaft ist die Stimmung trübe. 58 Prozent der Führungskräfte gaben an, dass Deutschland seinen Zenit überschritten habe. Die Sorge vor einer Deindustrialisierung aufgrund der hohen Energiepreise teilen 76 Prozent von ihnen.
Kanzler Olaf Scholz hatte zuletzt betont, nicht mehr so viel über den wirtschaftlichen Niedergang sprechen zu wollen und lieber Erfolge der Ampel in den Mittelpunkt zu rücken. Demgegenüber glauben nur noch 41 Prozent der Allensbach-Befragten, dass Deutschland ein sehr guter Wirtschaftsstandort ist – ein dramatischer Absturz gegenüber 2022, als dies noch 71 Prozent der Befragten sagten.

Die Sonntagsfrage von Infratest dimap
Deutschlandtrend: SPD verliert rasant an Zustimmung
Gleichzeitig zeigen sich laut dem am Donnerstag veröffentlichten „Deutschlandtrend“ der ARD nur noch 19 Prozent der Bevölkerung mit der Arbeit der Ampel-Koalition sehr zufrieden oder zufrieden. Das ist der tiefste Wert seit Beginn der Koalition im Dezember 2021. Vier von fünf Befragten (79 Prozent) äußerten sich weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden mit der Regierung.
Zudem kommt die AfD in der von infratest dimap für die ARD durchgeführten Umfrage auf einen neuen Höchststand von 22 Prozent. Die Partei legt um einen Prozentpunkt zu, wohingegen die SPD weiter an Boden verliert. Die Kanzlerpartei schafft es nur noch auf 16 Prozent.
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