Beerdigung außer Kontrolle! Aggressive Trauer-Meute verdrischt Störenfried und bedroht Rettungskräfte
- Die Beisetzung eines Mannes (21) aus Baden-Württemberg geriet vollkommen außer Kontrolle.
- Ein Sprengkörper wurde gezündet, ein Mann blutig geschlagen, Retter bedroht und verscheucht.
- Menschen kamen verletzt ins Krankenhaus, einer mit dem Rettungshubschrauber.
- Ein Großaufgebot der Polizei war vor Ort, Ermittlungen laufen.
Es gibt Geschichten, bei denen man gar nicht weiß, was man zu erst berichten soll. Dies ist so eine! Die Beerdigung eines jungen Mannes (21) im beschaulichen Altbach (Baden-Württemberg, 6300 Einwohner) ist völlig außer Kontrolle geraten und endete mit einem Großeinsatz der Polizei. Während der Zeremonie war ein Sprengkörper gezündet, ein Mann krankenhausreif geprügelt und herbeigeeilte Retter so aggressiv bedroht worden, dass diese die Flucht ergriffen und unter Polizeischutz zurückkamen.
Das ist passiert: Hunderte Freunde hatten sich am Freitag um 12 Uhr zur Beerdigung des 21-Jährigen versammelt. Laut Bild soll er am ersten Juni-Wochenende nach einer Party mit Freunden auf Gleisen von einem Zug erfasst und getötet worden sein. Während seiner Beisetzung sollen plötzlich zwei Männer – offensichtlich nicht eingeladen – aufgetaucht sein. Einer warf einen Böller mit massiver Sprengkraft in die Menge. Einige Gäste rannten in Panik davon, Nachbarn berichten, dass der Knall extrem laut war. Zwei Menschen kamen mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus, fünf weitere erlitten leichte Brand- und Splitterverletzungen, ein Notarzt versorgte laut Bild weitere 15 Leichtverletzte vor Ort.
Absurd: Während die Rettung lief, ereignete sich offenbar gleich die nächste Gewaltat. Trauernde verprügelten den Mann, der vermutlich den Böller warf! Er wollte nach der Tat mit dem Taxi abhauen, doch die aggressiven Trauergäste hielten ihn fest und schlugen ihn krankenhausreif. Augenzeugen berichteten Bild, dass er mit blutigem Gesicht schwer verletzt auf dem Boden lag, als der Krankenwagen kam.
Unfassbar: Die Trauer-Meute ging auch auf die Retter los! Als sie dem Zusammengeschlagenen helfen wollten, soll einer gerufen haben: "Wenn ihr den versorgt, bringen wir euch um!" Die Situation wurde derart bedrohlich, dass die Rettungskräfte in ihrem Einsatzwagen die Flucht ergriffen. Unter Polizeischutz fuhren sie zurück zum Tatort, luden den mutmaßlichen Täter (Böller-Wurf) ins Fahrzeug. Erst weiter entfernt an einem Sportplatz wagten sie es, den Mann zu versorgen. Die aggressiven Trauernden hatten ihn so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste.
In welchem Verhältnis der mutmaßliche Böller-Werfer zum Verstorbenen stand, ist noch nicht klar. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen und prüft laut Bild auch potenzielle Verbindungen zu Schießereien, die zuvor in der Region stattgefunden hatten.
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