Das war NIUS Live: Mike Krüger erklärt den neuesten EU-Unsinn
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Bei NIUS LIVE ging es heute wieder um die Top-Themen des Tages.
- Das Duell Biden gegen Trump und sein klarer Verlierer.
- Mike Krüger versucht, den Nippel von der Flasche abzuziehen.
- Weitere Details zum mutmaßlichen Mörder von Philippos.
An diesem Freitagmorgen begrüßte Moderator Alexander Purrucker NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt und NIUS-Reporterin Pauline Voss, die sich die halbe Nacht um die Ohren geschlagen hatten, um über die Präsidentschaftsdebatte zu berichten.
Und diese hatte es in sich, wie Reichelt gleich zu Beginn feststellte: „Es war ein historisches Debakel für den Amtsinhaber, Präsident Joe Biden. Ein US-Präsident, der in dem wichtigsten TV-Auftritt seiner Karriere komplett den Faden verliert und offenkundig nicht mehr Herr seiner eigenen Sinne ist. Für Biden war das eine Nacht zum Vergessen. Die gute Nachricht ist: wahrscheinlich hat er sie schon vergessen.“
Auch Pauline Voss konnte dem gestrigen TV-Desaster zumindest einen positiven Aspekt abgewinnen: „Das besondere und historische erkennt man ja daran, dass sich diesmal alle Kommentatoren in den USA auch einig sind. Von links bis rechts sagen sie, es war ein Desaster für Biden.“
Ein mental beeinträchtigter Biden läuft ins offene Messer
Was war geschehen? Biden verlor mehrfach den Faden, wirkte blutleer und oft geistig abwesend, während Donald Trump sich ungewohnt staatsmännisch gab und den Amtsinhaber mehr als einmal ins offene Messer laufen ließ.
Reichelt ließ aber auch keinen Zweifel daran, dass es ein trauriges Schauspiel war, hinter dem sich eine menschliche Tragödie versteckt: „Es war in weiten Teilen erschütternd, das anzusehen. Wenn um Joe Biden noch Menschen wären, die ein Herz haben, die Empathie für diesen Mann haben, dann hätte man nach zehn Minuten einfach das Handtuch geworfen.“

Der Plastikdeckel-Wahnsinn der EU ruft Mike Krüger auf den Schirm.
Mike Krüger erklärt den neuesten EU-Unsinn musikalisch
Ein erheiternder Lichtblick war ein Interview, das Reichelt mit Entertainer Mike Krüger führte, der seinen Hit „Der Nippel“ kürzlich neu betextet hat, um auf den Irrsinn der neuen EU-Plastikflaschenverordnung hinzuweisen.
Nach einem kurzen und feuchten Versuch von Reichelt, aus einer dieser neuen Flaschen zu trinken, kam Mike Krüger auf den wirklich idiotischsten Punkt dieser Verordnung zu sprechen, da über 85 Prozent der Deutschen die Deckel ihrer Pfandflaschen eben nicht wegschmeißen, während viel EU-Länder Plastikflaschen überhaupt nicht recyclen.
Es folgte die musikalische Vorstellung der neuen Version des Songs. Dann wurde es ernst, weil neue Details über den mutmaßlichen Mörder des jungen Philippos Tsanis aufgetaucht waren, der Mwfak A. heißt und 2016 als mutmaßlich 10-jähriger nach Deutschland kam.
Neue Details: Philippos' mutmaßlicher Mörder kam staatlich autorisiert ins Land
Allerdings nicht nach einer gefährlichen und beschwerlichen Reise, wie Reichelt erklärte: „Der Mörder von Philippos ist per Familiennachzug nach Deutschland gekommen. Also staatlich autorisiert. Er hat jede Chance gehabt, sich zu integrieren, zu erkennen, welche Möglichkeiten er hier hat. Und geworden ist aus ihm ein Intensivstraftäter und Totschläger, der nun einen jungen Mann das Leben gekostet hat.“

Der Syrer Mwafak A. (18) soll Philippos getötet haben.
Pauline Voss sah das ähnlich: „Man kann Deutschland ja viel vorwerfen, aber nicht, dass es unmöglich ist, sich hier zu integrieren, gerade im Alter von zehn Jahren. Die haben hier ja Sprachkurse bekommen, sie haben eine gute Schulausbildung bekommen. Man muss sich halt anstrengen, man muss zu dieser Gesellschaft gehören wollen. Und offensichtlich wollte er das nicht.“
Julian Reichelt setzte dies in Relation: „2023 waren es 130.000 Menschen, die im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland ‚geshuttelt‘ worden sind. Die von diesem Staat eingeflogen worden sind. Wir haben keine Ahnung, wer da überhaupt kommt.“
Was das zu erwartende Strafmaß für den Täter angeht, hatte er eine düstere Vorahnung: „Der ist jetzt 18 Jahre alt. Der wird definitiv vor einer Jugendstrafkammer landen. Meine Prognose: er wird nicht wegen Mordes angeklagt werden, sondern wegen Totschlags. Dann ist die Jugendhöchststrafe von zehn Jahren eh schon mal raus. Dann sind wir erstmal bei sechs Jahren, sieben Jahren – wenn’s hochkommt acht Jahren. Wenn’s hochkommt, wird er von diesen acht Jahren 2/3 ungefähr verbüßen: 5½ Jahre. Das heißt, dieser junge Mann mit 23, 24 wieder auf deutschen Straßen wandeln. Und nein, er wird nicht nach Syrien abgeschoben werden. Mit diesem jungen Mann werden wir in Deutschland wieder Bekanntschaft machen – als Schwerstraftäter.“
Keine guten Aussichten. Freuen kann man sich aber auf die nächste Sendung von NIUS Live, dem Nummer-Eins-Podcast auf Spotify, am kommenden Montag.
Hier geht's zur der Sendung:
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