Er schrie verzweifelt um Hilfe! Mann (23) stirbt nach Hai-Angriff in Ägypten
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- Im Urlaubsparadies Hurghada ist ein Mann durch einen Hai-Angriff getötet worden
- Der Mann habe laut um Hilfe gerufen, sein Vater musste alles mitansehen.
- Der Hai wurde gefangen, er wurde vermutlich von im Meer treibenden Tierkadavern angelockt.
Im ägyptischen Badeort Hurghada am Roten Meer ist ein Mann nach einem Hai-Angriff gestorben. Das teilte das ägyptische Umweltministerium am Donnerstagabend mit. Der Hai sei später gefangen worden, die Ursache des Vorfalls werde untersucht. Lokale Medien meldeten, es handle sich bei dem Opfer um einen russischen Staatsbürger.
Laut Bild schwamm der 23-Jährige in Rufweite der anderen Badegäste, als die Flosse des Hais auftauchte. Vor den Augen seines Vaters soll er versucht haben, das rettende Ufer zu erreichen. Doch er schaffte es nicht. Ein Boot habe noch versucht, den Mann, der verzweifelt um Hilfe geschrien habe, zu retten. Das Boot habe sich ihm aber nicht schnell genug nähern können.
Hai wurde durch Abfälle angelockt
Der Hai sei durch Abfälle angelockt worden, heißt es seitens örtlicher Behörden. Viehhändler sollen tote Tiere ins Meer geworfen haben. Haie fressen die Kadaver, die oft auch an die Küste gespült werden. Dort verwechseln sie die Beute manchmal mit schwimmenden Menschen und greifen diese deshalb an, hieß es weiter. Der Strand wurde nach Angaben des Ministeriums für zwei Tage geschlossen.
Das Rote Meer ist unter anderem für Taucher ein beliebtes Reiseziel. Angriffe von Haien sind dort eigentlich selten. Vereinzelt kommt es aber zu tödlichen Attacken. Im Sommer vergangenen Jahres wurden zwei Frauen, darunter eine Österreicherin, bei einem Hai-Angriff getötet. 2018 starb ein Tourist aus Tschechien, 2015 ein Deutscher.
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