Flugblatt-Affäre, Hitlergruß-Vorwürfe: „Aiwanger erledigt sich selbst“
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Nach dem Flugblatt-Skandal um Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gibt es jetzt weitere Vorwürfe gegen den Vize-Ministerpräsidenten von Bayern. Ein ehemaliger Mitschüler belastet Aiwanger schwer.
Dieser behauptet, dass der heutige bayerische Wirtschaftsminister in seiner Schulzeit hin und wieder beim Betreten des Klassenraums den Hitlergruß gezeigt habe. Außerdem seien vom jugendlichen Aiwanger Hitler-Reden nachgemacht und „definitiv“ Judenwitze erzählt worden. Mit all dem habe er „auffallen“ wollen.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte Aiwanger am Dienstag einen Katalog mit 25 Fragen zukommen lassen, damit dieser „zeitnah“ zur Aufklärung beitragen kann. Die neuerlichen Vorwürfe dürften darin aber noch nicht eingeflossen sein.

Die Stimmt-Gäste: FAZ-Journalist Claudius Seidl, Bettina Röhl und Sportreporter-Legende Waldemar Hartmann
Sportreporter-Legende Waldemar Hartmann kritisierte Aiwangers Umgang mit seiner Affäre in unserer NIUS-Talkshow „Stimmt! Der Nachrichten-Talk” am Mittwochabend scharf: „Er sollte jetzt sagen, dass war gequirlte Scheiße, was ich da gemacht habe. Ob das der Bruder geschrieben hat und ein Blatt in seinem Schulranzen geblieben ist, ist völlig unerheblich. Er muss jetzt Klartext reden.“
Hartmann mächtig sauer weiter: „Aiwanger macht den Fehler, den viele Politiker machen: nur Scheibchenweise das zuzugeben, was die anderen ihm vorlegen, was die anderen schon wissen.“ Doch „einmal die Hosen herunterlassen kann wehtun, kann aber so befreiend sein“.
Zum Schluss resümierte Hartmann bei „Stimmt!“: „Wenn man der Süddeutschen viel vorwerfen kann - Verdachtsberichterstattung und, und, und - jetzt bin ich soweit, dass ich sage, jetzt erledigt er sich selbst.“
Jetzt die ganze Folge „Stimmt! Der Nachrichtentalk“ hier anschauen:
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