Freibad in der Schweiz lässt nur noch Schweizer rein
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Nach mehreren Vorkommnissen zieht ein Schweizer Freibad Konsequenzen: Ausländer dürfen ab Freitag nur noch ins Bad, wenn sie einen Wohnsitz in der Schweiz vorweisen können oder eine Arbeitsgenehmigung. Ansonsten ist das Schwimmen ausschließlich Personen vorbehalten, die einen Schweizer Pass besitzen. Touristen brauchen eine Hotel- oder Campingplatzbuchung.
Zuvor war es zu mehreren Vorfällen durch Personen gekommen, die aus Frankreich in das Schweizer Schwimmbad in Delémont fuhren. Es kam zu mehreren Hausverboten, die mehrheitlich an französische Staatsangehörige gingen. In der Mitteilung der Gemeinde heißt es zudem, der Entscheid sei vor dem Hintergrund der „starken Hitze und der extremen Besucherzahlen der letzten Tage“ zu verstehen.
„Von allen Personen mit Zutrittsverbot stammen zwar nicht alle aus dem benachbarten Frankreich, doch die wenigen aus der Schweiz sind eine klare Minderheit“, sagte Lionel Maitre, Verantwortlicher für den Bereich Freizeit im Gemeindeverband des Bezirks Porrentruy (SIDP), beim Portal Watson. Vorgeworfen werde ihnen „Belästigungen gegenüber jungen Frauen, unangemessene Ausdrucksweise, Baden in Unterwäsche, und auch gewalttätiges Verhalten nach Ermahnungen“, wie Maitre erklärte.
Die Maßnahme soll vorerst bis zum 31. August greifen.
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