Gefährliche Panne in Berlin: Islamist bewachte Anti-Terror-Zentrum
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- Ein tschetschenischer Islamist aus Cottbus konnte in Berlin als Security mehrere Dienststellen der Polizei ausspähen.
- Er fälschte Wachschützer-Ausweise, sodass er ein Berufsverbot aus Brandenburg einfach umgehen konnte.
- Auf sozialen Medien posierte Lon-Ali M. mit Kriegswaffen und bei paramilitärischen Übungen.
Mega-Sicherheitspanne in Berlin: Wie die B.Z. berichtet, wurde ein Islamist aus Brandenburg als Sicherheitskraft vor dem neuen Anti-Terror-Zentrum der Polizei in Tempelhof eingesetzt. Dabei handelt es sich um den 40-jährigen Tschetschenen Lan-Ali M., bei dem jetzt eine Hausdurchsuchung stattfand.
Dabei berichtete die B.Z. bereits im April, dass besagter Lan-Ali M. als Security im Tempelhof beschäftigt war. Es folgten Hausdurchsuchungen und Ermittlungen. Jetzt stellt sich heraus, dass der Tschetschene vorher bei weiteren Dienststellen im Einsatz war, obgleich er seit drei Jahren nicht mehr als Wachmann arbeiten durfte.
Hintergrund: Die Stadt Cottbus hatte ihm die Arbeitserlaubnis aberkannt, nachdem bekannt wurde, dass er als relevante islamistische Person von Sicherheitsbehörden geführt wird. Doch in Berlin veränderte M. einfach seinen Nachnamen um einen einzelnen Buchstaben, fälschte ein Dokument – und konnte wieder seiner Arbeit als Security nachgehen.
Er posierte mit Waffen in Terror-Camps
Lom-Ali M. wurde dabei in mehreren Dienstellen der Polizei eingesetzt, hätte also Beamte leicht ausspähen können. Besonders brisant: Auf sozialen Medien sieht man den Islamisten mit Waffen bei paramilitärischen Übungen und Freunden aus der Szene. Am vergangenen Donnerstag kam es deshalb zur Razzia in Cottbus und in einer Wohnung im Soldiner Kiez.
In Cottbus wurde die Ehefrau mit drei von sechs Kindern angetroffen. In der 1-Zimmer-Wohnung in Berlin trafen die Fahnder auf M., seine Zweitfrau und das gemeinsame Kind. Sie beschlagnahmten sein Handy und durchsuchten seine zwei Autos, einen BMW X6 (neu ab 95.000 Euro) sowie einen VW Golf. Außerdem entdeckten die Beamten eine Testosteron-Ampulle und weitere Wachschützer-Ausweise. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, Urkundenfälschung und Anstellungsbetrug.
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