Gewalt-Skandal beim EM-Spiel in Frankfurt: Sicherheits-Mitarbeiter schlagen Mann zusammen
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Unfassbare Bilder von der Fußball-EM! In Frankfurt schlugen Ordner im Stadion einen Mann zusammen. Ein Video zeigt den verstörenden Gewaltausbruch.
Beim Spiel Portugal gegen Slowenien am vergangenen Montag kam es im Innen-Bereich des Stadions zwischen Gegen- und Gästetribüne zu erschreckenden Prügel-Szenen. Hintergrund war laut Bild, dass ein Fan während des Elfmeterschießens (Portugal siegte 3:0) den Platz stürmen wollte. Die Ordner hielten den Mann auf, traktierten ihn dann mit Faustschlägen und Tritten. Besonders schlimm: Die Sicherheitsleute halten den Mann mit Mehreren fest, dann wird von einem immer wieder fast ungebremst zugeschlagen – mit voller Wucht gegen den Kopf.
Hier ist die Szene zu sehen:
Nachdem der Mann zu Boden gebracht wurde, wird von vier Ordnern weiter geschlagen und getreten. Einer nimmt extra Anlauf und tritt mit voller Kraft zu. Daneben liegt ein weiterer Mann, der von zwei anderen Ordnern mit den Händen auf dem Rücken am Boden fixiert wird. Was genau passiert ist – völlig unklar. Die Gewalt-Ausbruch soll sich in der 105. Spielminute während des verschossenen Foulelfmeters von Ronaldo zugetragen haben, berichtet das portugiesische Portal Record.
Polizei ermittelt
Die genauen Hintergründe der Attacke ermittelt jetzt die Polizei, die ein Verfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung eingeleitet hat.

Die Sicherheits-Mitarbeiter halten den Mann mit Mehreren fest, einer schlägt immer wieder fast ungebremst auf seinen Kopf ein.
Laut Bild wurde den Ordnern vor dem Spiel der Portugiesen von EM-Mitarbeitern gesagt, dass sie bei Spielen mit Beteiligung von Ronaldo ab sofort deutlich strenger gegen potenzielle Flitzer vorgehen soll. Ihnen sei sogar eine „Flitzer-Prämie“ in Aussicht gestellt worden. Führte die Flitzer-Prämie zum Gewaltausbruch im Durchgang zum Stadion?
Wie es dem Mann inzwischen geht, ist nicht bekannt. Auch wie er und der andere Mann in den Innenraum des Stadions gelangen konnten, ist ungeklärt. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) teilte Berichten zufolge mit, um den Vorfall zu wissen. Man verurteile „jegliches gewalttätiges Verhalten“ und werde bis zum Abschluss der polizeilichen Ermittlungen keinen weiteren Kommentar abgeben.
Hinweis: In einer früheren Version des Textes stand, es handele sich um Mitarbeiter von „Securitas“. Dem ist jedoch nicht so. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.
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