Greenpeace-Bruchpilot zu 7200 Euro Strafe verurteilt
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- 7200 Euro Strafe für Greenpeace-Bruchpilot.
- Er flog mit einem motorisierten Gleitschirm in die Allianz-Arena und stürzte ab.
- Zwei Menschen wurden verletzt.
Der Greenpeace-Aktivist, der 2021 mit einem Gleitschirm und einem Propeller in die Allianz-Arena in München geflogen war, wurde vor dem Münchener Amtsgericht wegen vorsätzlicher Gefährdung des Luftverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 7200 Euro verurteilt. Mit 120 Tagessätzen zu je 60 Euro gilt der Mann nun als vorbestraft.
Kai S. wollte das EM-Spiel zwischen Deutschland und Frankreich stören und gegen Turnier-Sponsor Volkswagen protestieren, brachte dabei aber Menschenleben in Gefahr. Beim Flug in das Stadion bliebt S. an einem Stahlseil hängen, verlor die Kontrolle über seinen motorisierten Gleitschirm und flog im Sturzflug in Richtung Tribüne – wie durch ein Wunder wurden nur zwei Zuschauer und der Bruchpilot selbst verletzt.
„Es war ein schwerer Fehler, ich werde nie wieder solche Aktionen durchführen“, sagte der 40-Jährige geknickt vor Gericht, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. In seiner Aussage teilte der Hauptangeklagte mit, er habe sich seit seiner Jugend für den Umweltschutz und schließlich bei Greenpeace engagiert, weil ihm der Klimawandel Sorgen bereite. In diesem Zusammenhang habe er sich besonders am EM-Sponsor Volkswagen gestört. Volkswagen lehnte eine Stellungnahme zu dem Fall ab.
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