Hiobs-Botschaft für die Ampel! Intel stoppt Bau der Mega-Fabrik in Magdeburg
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Hart für die Ampel, hart für Sachsen-Anhalt und hart für Standort Deutschland: Der US-Chip-Gigant Intel hat den Bau seiner Mega-Fabrik in Magdeburg auf Eis gelegt. Grund dafür ist die angespannte wirtschaftliche Lage des Unternehmens, das derzeit selbst mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat.
Damit steht die Zukunft des Milliardenprojekts, das 3000 Arbeitsplätze schaffen sollte, in den Sternen. Konzernchef Pat Gelsinger stellte eine Verzögerung von rund zwei Jahren in Aussicht – machte aber deutlich, dass dies nur eine Schätzung sei. Was als Hoffnungsträger für die deutsche Halbleiterindustrie galt, droht nun zum Symbol gescheiterter Großprojekte zu werden.
Es gab Warnungen
Der Rückzug Intels trifft nicht nur die Region, sondern auch die Bundesregierung mit voller Wucht. Noch vor Kurzem hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Investition als historische Chance für Deutschland gefeiert, die das Land unabhängiger auf dem globalen Chipmarkt machen sollte. Mit einem Gesamtvolumen von 30 Milliarden Euro sei die geplante Chip-Fabrik die größte ausländische Direktinvestition in der Geschichte der Bundesrepublik.

Kanzler Scholz mit Vertretern von Intel bei der Unterzeichnung der 10-Milliarden-Vereinbarung zwischen Bundesregierung und dem Chip-Hersteller im Juni 2023 im Bundeskanzleramt.
Das Projekt war jedoch von Beginn an nicht unumstritten: Rund 10 Milliarden Euro an staatlichen Subventionen sollten fließen, um Intel nach Magdeburg zu locken. Kritiker hatten bereits früh gewarnt, dass sich der Konzern angesichts seiner eigenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten jederzeit zurückziehen könnte. Diese Befürchtungen sind nun Realität geworden. Intel steckt tief in der Krise, schreibt Milliardenverluste und plant den Abbau von 15.000 Stellen weltweit.
Lindner plant schon mit den Subventionen
Obwohl es bereits erste Genehmigungen und einen symbolträchtigen Spatenstich gegeben hatte, ruht die Baustelle nun. Ursprünglich war geplant, dass ab 2028 Chips in Magdeburg produziert werden sollten. Finanzminister Christian Lindner bringt nun ins Spiel, die geplanten Subventionen für Intel lieber zur Schließung von Haushaltslücken zu verwenden.

Sackgasse! Die Zufahrt zur Intel-Großbaustelle bei Magdeburg.
Der Baustopp ist ein weiteres alarmierendes Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Nach den Ankündigungen der Ampel-Regierung, das Land im globalen Wettbewerb nach vorne zu bringen, reiht sich dieser Rückschlag nahtlos in die Liste der Ampel-gemachten Probleme ein. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte das Intel-Projekt noch als „Investition in die Zukunft“ bezeichnet – doch diese Zukunft ist nun ungewiss.
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